Ein Uralt-Klassiker erlebt am Samstag eine Neuauflage. Auch wenn bei Drucklegung der heutigen Ausgabe eine Spielverlegung durchaus möglich erscheint (Issel beantragte eine Verlegung der Partie aufgrund massiver Personalprobleme), wirft das Schweicher Stadtderby seine Schatten immer voraus. Für die stets brisante Partie am Winzerkeller werden Kampf, Intensität und hohes Engagement prognostiziert.
Für Mosella-Trainer André Badem ist der Start in die neue Spielzeit nicht ganz ohne Probleme angelaufen, dennoch bezeichnet der Coach diesen als „im Rahmen. Wir haben gegen Rascheid gewonnen, gegen Mandern verdient verloren und gegen Zemmer war minimum ein Punkt drin. Eine Ecke führte in Unterzahl zum 2:3. Dieser Ecke war ein Foulspiel vorausgegangen, doch leider übersah es der Schiedsrichter“. Badem sieht die Partie als Match mit besonderem Charakter, spielt die Brisanz aber herunter. „Es ist ein Stadtderby und ein alter Klassiker, sicherlich. Doch zwischen beiden Vereinen herrscht eine gesunde Rivalität. Es geht nie unfair zu, denn die meisten der Spieler haben gemeinsam in der JSG zusammen gespielt. Es ist sogar eher freundschaftlich.“ Im Vorjahr siegte sein Team zuhause mit 6:2. „Wir führten schon zur Halbzeit 5:0. Das Spiel war früh entschieden, weil wir auch hoch überlegen waren.“ Beim 2:2 in Issel wurden dann die Punkte geteilt. Mittlerweile sind Björn Mannerhans, Sebastian Roos und Johannes Hau in die zweite Mannschaft aufgerückt. Neuer Kapitän ist Daniel Farsch, der jedoch wegen Urlaub fehlen wird. Während Eugen Scharnin wieder fit und auch Daniel Lesenko und Markus Schmitt aus dem Urlaub zurück sind, muss Badem auf Jonny Kolz verzichten. Die Personalsituation in Issel dagegen ist angespannt: Interimscoach Alex Fisch fehlen sechs Akteure, sodass die Spielverlegung beantragt wurde. Sollte dennoch gespielt werden, ist Issel am Samstag nur Außenseiter, obwohl mit Johannes Flesch und Kevin Seitz wieder zwei Stürmer mit dabei sind.