Es ist die allerletzte Möglichkeit, vielleicht doch noch auf den Aufstiegszug aufzuspringen. Gemeint ist die SG Issel, die nach der unnötigen 2:3-Niederlage in Mehring fast schon ins sportliche Abseits geraten ist. Denn mit schon zehn Punkten Rückstand auf den kommenden Gegner kann es nur noch eines geben: Seriensiege und Schrittmacherdienste der Konkurrenz.

„Das war ein klassischer Fehlstart. Vor Spielbeginn sind mir Shigar und Schettgen ausgefallen, zudem mussten Monzel und Seitz angeschlagen spielen.“ Weil dann noch zwei extreme individuelle Fehler dazukamen, musste das Spiel verloren gehen. Trotz Powerplay nach dem 2:2-Ausgleich gelang dem Sechsten kein Tor mehr. Im Gegenteil: Mehring konterte und traf zum 3:2. Noch in der Vorbereitung gab es Siege wie am Fließband. Gegen Aach, den Tabellenführer der C-Trier-Eifel, gelang ein 6:0-Erfolg. Doch das alles ist jetzt Makulatur. „Meines Wissens war das schon unsere letzte Chance auf Platz zwei. Ich glaube, wir können den Aufstieg abhaken“, sagt Peter Klaar resignierend. Doch im Fußball ist vieles möglich. Trotz des Understatements von Klaar wird sich seine Mannschaft reinhängen und Vollgasfußball spielen. Doch weil sich Alex Shigar abgemeldet hat und auch Kevin Seitz angeschlagen ist, fällt die gesamte Offensivabteilung aus. Auch Alex Monzel ist angeschlagen und Marc Raach fehlt berufsbedingt. Zwar hat Dominik Klotten seinen Pass von Schweich nach Issel verlegt, doch gesehen hat ihn Klaar bislang noch nicht. Mit Abwehrspieler Grünen hat der Isseler Coach wenigstens eine Alternative wieder an Bord. Das schwere Programm dürfte die Füße nicht gerade leichter machen. Denn nach Gusenburg wartet Thomm im Nachholspiel und danach kommt Ruwertal.

„Wir spielen das, was wir können: Offensivfußball und volle Pulle. Dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“ Gusenburg tat sich gegen Gutweiler mit dem Toreschießen schwer, erspielte sich beim 0:0 ganze drei Torchancen. Trainer Patrick Hahn hat nun Zuwachs bekommen: So unterstützt ihn der zuvor beim VfR Otzenhausen unter Vertrag stehende Timo Breuer als Spielertrainer. Dieser spielte einst in der saarländischen Verbandsliga beim VfL Primstal. Aus Rascheid kam zudem Fabian Biwer nach Gusenburg. „Der Kunstrasen ist eher ein Nachteil für uns, weil es spielerisch nicht so rund läuft. Wir wollen aber einen Punkt“, betont Hahn.

Schweich, SZ, Sa., 21.03., 17.30h