Die Nachholspiele haben die Situation beider Mannschaften im Vorfeld dieses Duells nochmals verändert. Doch beide Teams haben nicht zum ganz großen Schlag ausholen können. Während Issel sich in Gusenburg mit einem Unentschieden begnügen musste, schien Gutweiler zunächst auf der Überholspur. Das Team von Jürgen Flesch gewann völlig unerwartet beim Spitzenreiter in Föhren mit 3:0. Doch dann kam die Ernüchterung ...

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Über die Kreisliga-C Mosel/Hochwald berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth

Das 1:1 in Gusenburg war nicht genug, um sich gegen Gutweiler wieder richtig in Position zu bringen. So hat Issels Trainer Peter Klaar eine eindeutige Aussage getroffen: „Wir spielen jetzt gegen Gutweiler und danach gegen Bekond. Wenn du diese Spiele nicht gewinnst, ist der Zug abgefahren. Dann geht nach oben nichts mehr.“ Die Vorbereitung war eine Katastrophe, weil der Platz in Issel gesperrt war und „ich aufgrund des Ablebens meines Vaters auch wenig trainieren konnte mit den Jungs“. Einige Leute sind aus Studien- oder anderen Gründen kaum zum Training erschienen. Des Weiteren sorgten die Ausfälle von drei Leistungsträgern für Ungemach. Philipp Herz hat aus beruflichen Gründen aufgehört – und die beiden Torleute Markus Gindorf und Alexander Fisch fallen mit langwierigen Verletzungen für den Rest der Saison aus. Dafür wurde Sven Lauterbach aus der Zweiten nach oben gezogen. Erfreulicherweise wieder fit sind Martin Schätter, Ricardo Rodrigues Perreira sowie Kevin Weich und Nils Engemann. Auf Engemann und seinem Sturmpartner Alex Shigar ruhen auch die Hoffnungen für die Partie gegen Gutweiler. „Wer in Föhren gewinnt, muss Fußballspielen können. Gutweiler ist eine spielerisch und läuferisch gute Mannschaft mit etlichen jungen Burschen“, sagt Peter Klaar. Das 1:1 aus dem Hinspiel bewertet Klaar im Nachhinein so: „Gutweiler war feldüberlegen – sie hätten bei besserer Chancenverwertung sogar gewinnen müssen.“ Stimmt die Einstellung und sticht das Sturmduo Engemann/Shigar, sei alles drin. Gutweilers Trainer Jürgen Flesch sieht nach der Niederlage gegen Ruwertal „keine Chance mehr im Titelkampf. Föhren hat 13 Punkte und Bekond neun Punkte Vorsprung. Wir spielen noch gegen alle, die vor uns stehen“. Michael Wick wird die Viererkette zusammenhalten und seine Vorderleute gut in Szene setzen. Weiter langzeitverletzt fehlen Sascha Kritzke und Johannes Timmer. Einziger Neuzugang ist Dennis Schauerte vom TuS Euren.

Schweich SZ, So., 23.03., 16.00h