In Bekond ist alles gerichtet für den großen Showdown, bei dem die eigene Mannschaft den kaum noch für möglich gehaltenen Aufstieg perfekt machen kann. Was fehlt, ist ein letzter Sieg. Weil der Gegner aus dem Ruwertal seine letzte Chance auf Platz zwei mit der 1:3-Niederlage gegen Gutweiler verspielte, wird es für die Truppe von Mark Stüttgen nur noch um die Ehre gehen. Die Zeichen vor diesem Finale stehen also eindeutig auf Bekonder Sieg. Über die Kreisliga-C Mosel/Hochwald berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth 11ER-TV vor Ort? Jetzt auf www.11er-online.de voten!
Thomas Sandner wirkte gelassen, ja fast schon überrelaxt. Weil seine Mannschaft nach dem Sieg in Osburg und dem gleichzeitigen Remis von Rivale Föhren gegen Issel zum völlig überraschenden Tabellenführer avancierte, hat das Team nun einen Matchball vor der Brust. „Wir sind jetzt nah dran am Ziel. In den letzten Wochen erlebten wir ja eine mentale Achterbahnfahrt, doch jetzt wollen wir den ersten Platz natürlich verteidigen und uns das Sahnehäubchen für eine außergewöhnliche Saison aufsetzen.“ Sandners Elf hatte am Sonntag in Osburg nur schwer ins Spiel gefunden und die Partie erst in der Schlussphase entschieden – wie so oft in dieser Saison. Die konditionellen Vorteile sprechen im letzten Spiel gegen Ruwertal also auch für Bekond. „Wir bereiten uns in der Woche akribisch auf dieses Spiel vor, wollen die neue Euphorie unbedingt mitnehmen und den Dreier holen“, prophezeit der Bekonder Coach einen heißen Tanz und einen Kampf auf Biegen und Brechen. Rein taktisch favorisiert Sandner die kontrollierte Offensive. „Wir wollen frisch und zügig nach vorn spielen, um Ruwertal zu Fehlern zu zwingen. Mit Druck, Power und einer hohen Konzentration ist ein Sieg möglich.“ Doch Sandner warnt vor der spielerischen Stärke des Gegners. „Ich habe Ruwertal immer im Kreise der besten Fünf gesehen. Das ist eine starke Mannschaft mit spielerischen Qualitäten.“ Bevor das große Finale zum erhofften Triumph führen soll, wählt die SG Bekond am Donnerstag einen neuen Vorstand. Personell hat Bekond dabei alles zu bieten, was Rang und Namen hat. Unnötige Ballverluste, fehlende Ruhe und Fehler im Abwehrzentrum begünstigten den 3:1-Sieg von Gutweiler im Ruwertal. Zum Saisonfinale will SGR-Trainer Mark Stüttgen nochmal „alles mobilisieren, ein ordentliches Spiel abliefern, um einen guten Saisonabschluss hinzulegen. Wir könnten das Zünglein an der Waage werden. Auch wenn ich Bekond nicht überraschend ganz oben sehe, wollen wir keine Geschenke verteilen. Wir wollen bestes Auswärtsteam werden“.
Bekond, So., 25.05., 14.30h