30.11.2018

Vorbericht, Kreisliga B-Trier/Saar: Tagesform entscheidend

Spiel ohne Favorit: Trier-Irsch empfängt die SG Waldweiler

Thomas Wagner (rechts) gibt in jedem Zweikampf Gas und setzt sich oft gegen körperlich stärkere Gegner durch. Die Trier-Irscher wollen den siebten Saisonsieg. Foto: Archiv

Im Topspiel der B-Trier/Saar könnte nach dem 3:3-Hinspiel zwischen der SG Waldweiler und dem SV Trier-Irsch erneut ein Offensivfeuerwerk wartet. 92 Mal trafen beide Mannschaften zusammengerechnet in 31 Ligaspielen. Das bedeutet einen Schnitt von fast drei Toren pro Spiel – Zuschauer dürfen also nicht mit einem torlosen Unentschieden rechnen.

Mit 25 Punkten spielt die SG Waldweiler eine gute Premierensaison nach dem Staffelwechsel. Das zeigt auch die Statistik: Zwar verlor die SGW fünfmal, jedoch leistete man sich nur gegen die Saartal-Reserve einen Ausrutscher, die übrigen Niederlagen waren gegen die Spitzenteams der Liga wie Freudenburg, Wasserliesch und Euren. Konstante Leistungen, die umso mehr beeindrucken, wenn man den Altersschnitt der SG Waldweiler betrachtet: Unter 23 Jahre beträgt der Schnitt der von Uwe Wess trainierten Mannschaft. Das große Potenzial der SGW macht sich offensiv bemerkbar: Schon 50 Mal netzten die Waldweilerer – häufiger trafen nur Freudenburg und Wasserliesch. Durch viele abschlussstarke Spieler ist der Tabellensiebte für Gegner nur schwer ausrechenbar. Statt eines überragenden Torjägers verteilen sich die Tore auf vielen Schultern. Hinter der Offensivreihe um Yannik Stein (neun Tore) und Dennis Winthang (acht Tore) warten mit Julian Philippi (6), Simon Marx (5), Nils Hornetz (6) und Routinier Daniel Körner (5) vier weitere Spieler mit fünf oder mehr Toren. Beim kommenden Gegner aus Trier-Irsch sieht das anders aus. Obwohl mit Tobias und Nils Spruck, Dennis Andrienko, Elias Heitkötter und Ali Ahmed auch hier offensivstarke Spieler vorhanden sind, gehen die meisten Tore auf das Konto von Christoph Nickl, der mit 17 Toren erneut zu den Besten der Liga gehört. Probleme haben beide Teams hingegen in der Defensive: Waldweiler kassierte bisher 38 Gegentore, Irsch kommt sogar auf 46 – das verhindert ein Aufrücken in der Tabelle. Schon im 3:3-Hinspiel glänzten die Offensiven, nicht die Defensiven. Umso wichtiger ist für Irschs Trainer Christian Ringel eine konzentrierte Leistung im Rückspiel: „Ich gehe davon aus, dass Waldweiler pressen wird. Da müssen wir Ruhe bewahren und saubere Pässe spielen, vielleicht auch mal mit langen Bällen das Mittelfeld überbrücken. Genaueres werde ich meiner Mannschaft aber im Einzelnen sagen.“ Vor dem zweiten Aufeinandertreffen schossen sich die Irscher beim 7:2 gegen Aach bereits warm. Mut macht auch die personelle Lage, wie Ringel erklärt: „Ulf Möller wird uns mit einem Innenbandriss fehlen, dafür stehen uns die A-Jugend-Spieler zur Verfügung. Wir werden nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ gut besetzt sein.“ Dass es zwischen der SG Waldweiler und dem SV Trier-Irsch in erster Linie auf die Tagesform ankommen dürfte, weiß auch SGW-Coach Uwe Wess, der auf die gleiche Punkteausbeute in den letzten sechs Partien hinweist: „Ich denke, es wird ein ausgeglichenes Spiel, was auch von der Tabelle her zu erwarten ist.“ Bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellennachbarn könnten die Irscher bei einem Sieg noch näher an den Liganeuling heranrücken.
TR-Irsch, Sa., 1.12., 17.00h

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