06.10.2018

Vorbericht, Kreisliga A: Pluwig unter Zugzwang

DJK möchte im Heimspiel gegen Tarforst ein Zeichen setzen

Nächster Ausfall oder einsatzbereit? Pluwigs Spielführer Nils Müller könnte im wichtigen Derby gegen den FSV Tarforst II fehlen. Foto:Archiv

Die DJK Pluwig hat sich den Auftakt in die neue Saison sicherlich anders vorgestellt. Nach acht Spieltagen stehen bisher lediglich acht Zähler auf der Habenseite. Zu inkonstant präsentierte sich die DJK bisher in der laufenden Spielzeit – auch weil die Pluwiger mit jeder Menge Personalproblemen zu kämpfen haben. Doch die Gäste aus Tarforst benötigen im Abstiegskampf ebenfalls jeden Punkt.

In der vergangenen Saison spielte die DJK Pluwig lange um den Aufstieg mit. Auch wenn der Erfolg von allen Beteiligten richtig eingeschätzt wurde, hat man sich bei der DJK vom Saisonstart etwas mehr erhofft. Große Verletzungssorgen plagen die Pluwiger bereits seit der vergangenen Rückrunde. „Natürlich ist der Hauptgrund für unsere geringe Punkteausbeute die personelle Situation. Dennoch steht nun gegen Tarforst ein Derby an, welches wir gewinnen möchten. Vor solchen Spielen benötigt es keine großen Worte, da muss man als Fußballer einfach geil drauf sein, zu spielen“, meint Aimé Kinss, Trainer der Pluwiger. Gerade dieser Aspekt gibt Aufschluss darüber, weshalb die Leistungen von Pluwig bisher zu inkonstant sind. Der bisherige Saisonverlauf gleicht einem Wechselbad der Gefühle. Besonders die jüngste Niederlage bei der SG Welschbillig schmerzte sehr, da sich mit einem Sieg endlich die Gelegenheit aufgetan hätte, die untere Tabellenregion zu verlassen. Noch besitzt die DJK Pluwig ein kleines Polster auf die unteren Tabellenplätze, dennoch zählt gegen die Rheinlandliga-Reserve des FSV Tarforst II nur ein Sieg, um nicht noch weiter in den Tabellenkeller hineinzurutschen. Mit einem Sieg würden sich die Pluwiger zumindest vorerst etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Das Potenzial ist trotz vieler Verletzungen im Kader vorhanden. Besonders der junge Niklas Kirsten überzeugte bisher schon mehrere Male. Mit Robin Mohm und Matthias Reinel verfügt Aimé Kinss zudem über zwei weitere torgefährliche Akteure. Beim FSV Trier-Tarforst II hapert es bisher besonders in der Defensive: 23 Gegentreffer sind nach acht Spieltagen ein paar zu viele, um den ein oder anderen Zähler mehr verbuchen zu können. Lediglich einen Sieg konnten die Tarforster bisher einfahren. Dennoch sollte die DJK Pluwig gewarnt sein, denn Tarforst bewies unter anderem beim 6:0-Sieg gegen Saarburg und dem 0:0 gegen die SG Thomm, dass das Team an einem guten Tag durchaus in der Lage ist, in der A-Klasse Schritt zu halten. „Ich bin mir sicher, dass wir da unten rauskommen werden. Dafür spricht auch die nach wie vor hohe Trainingsbeteiligung“, sagt Patrik Trampert, Trainer des FSV Tarforst. Zuletzt musste der FSV jedoch zwei Niederlagen verkraften. Höchste Zeit, nun wieder zu punkten, ansonsten droht in den kommenden Wochen weiterhin der pure Abstiegskampf. Auch Tarforst hat mit dem Laster vieler Zweitvertretungen zu kämpfen. Das Personal ändert sich von Woche zu Woche, sodass es schwierig ist, eine eingespielte Mannschaft auf den Platz zu schicken. „Gegen Konz mussten Stefan Fleck und ich selbst noch über 90 Minuten spielen. In Pluwig werden hoffentlich einige Spieler wieder in den Kader zurückkehren“, sagt Trampert. Um gegen Pluwig zu punkten, benötigt Tarforst II aber vor allem eines: Kampfgeist und Wille.
Pluwig, So., 7.10., 14.30h

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