12.05.2018

Vorbericht, Kreisliga A: Der letzte Schritt

Vor dem Titel: Schillingen empfängt kampfeslustige Zewener

Die Zeit ist reif: Nach Jahren des knappen Scheiterns will Schillingen in die Bezirksliga aufsteigen – da sind auch die Tore und Vorlagen von Matthias Werner (am Ball) gefragt. Foto:Archiv

Vor einigen Wochen schien der TuS Schillingen uneinholbar vorne. Die letzten Spiele zeigen allerdings, dass das Team durchaus mit den Nerven zu kämpfen hat. Durch beeindruckende Comebacks gelang es dem TuS, gegen Föhren und Könen wichtige Punkte im Aufstiegskampf zu sammeln. Schafft der TuS Schillingen nach bitteren Jahren als „ewiger“ Zweiter endlich den langersehnten Aufstieg?

Jahrelang kämpft der TuS Schillingen nun schon um den Aufstieg in die Bezirksliga. In den letzten fünf Jahren überquerten die Hochwälder mindestens als Tabellenvierter die Ziellinie. Jubeln durften am Ende immer andere Teams. In diesem Jahr soll nun alles anders werden. Im sechsten Anlauf möchte sich der Spitzenreiter für eine konstante Saison belohnen. Zuhause sind die Schillinger ohnehin eine Macht. Mit 31 von 36 Zählern steht der TuS auch hier an der Spitze. Nachdem Schillingen zwischenzeitlich enteilt schien, zeigte das Team in den vergangenen Wochen Nerven. Die Punktverluste gegen Osburg, St. Matthias und Föhren zeigen, wie schwierig es ist, den letzten Schritt zu gehen. Andererseits bewies das Team von Coach Gerd Morgen auch immer wieder Moral. So besiegte man in Unterzahl die SG Ehrang, rettete in Föhren in letzter Sekunde ein Remis und drehte zuletzt in Könen einen 0:2-Rückstand um. „Ich denke, wir haben in den letzten drei Spielen gezeigt, dass wir die Meisterschaft verdient haben. Ich selbst stehe schon seit Montag völlig unter Strom und sehne das Spiel herbei“, sagt Gerd Morgen, Trainer des TuS Schillingen. Vor dem letzten Spieltag stellt sich also die Frage, wie viele Körner die Schillinger noch haben. Selbstredend ist auch der Anteil von Torjäger Tobias Anell am Erfolg der Hochwälder: Sage und schreibe 42 Saisontreffer stehen mittlerweile auf dem Torekonto von Anell. Kommen noch weitere dazu, wird es vermutlich schwierig für die SG Langsur, den Favoriten zu ärgern. Doch die SGL kommt keineswegs zum Feiern in den Hochwald. Zwar setzte es im Hinspiel eine 0:3-Niederlage vor eigenem Publikum, dennoch ist die SG Langsur an einem guten Tag durchaus in der Lage, mit jeder Mannschaft der Liga Schritt zu halten. Zuletzt schwankten die Leistungen der SGL allerdings stark. Gegen St. Matthias, Ehrang und Föhren kassierten die Zewener so 15 Gegentreffer in drei Partien. Viel zu viel, um der Offensivpower der Schillinger Paroli bieten zu können. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung könnte Langsur letztlich zum Partycrasher werden. „Wir werden versuchen, alles außerhalb des Platzes auszublenden und uns auf das Geschehen auf dem Platz zu konzentrieren. Dann ist in Schillingen auch was möglich“, sagt Thomas Sandner, Coach der SGL. Offensiv scheint das Team von Sandner gut genug besetzt, um für eine Überraschung sorgen zu können. Josef Schumacher, Lukas Görgen, Erik May und Dennis Gasteier sind jederzeit in der Lage, mit einer Einzelaktion ein Spiel zu entscheiden. Nicht umsonst erzielte das Quartett immerhin 43 der bisherigen 68 Saisontreffer. Für zusätzliche Motivation sollte ein Blick auf die Tabelle genügen: Derzeit stehen die Langsurer auf Rang acht. Je nach Ausgang auf den anderen Plätzen wäre sogar noch ein Abrutschen auf den elften Tabellenplatz möglich.
Schillingen, Sa., 12.5., 19.00h

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