10.05.2019

Vorbericht, Bezirksliga: Nur der Erfolg zählt

Mit einem Sieg ist einer der beiden Teams im sicheren Hafen

Wollen die Räume nach vorn besser nutzen und ihre Konter effizienter ausspielen: Christoph Becker (rotes Trikot) und der TuS Schillingen. Es braucht einen Sieg. Foto: Archiv

Die Bezirksliga geht auf die Zielgerade. Mit dem TuS Schillingen und der SG Geichlingen stehen sich zwei Vorjahresaufsteiger gegenüber, die noch nicht gänzlich gesichert sind. Mit einem Sieg würde eine von beiden Mannschaften sicher das Ticket zu einer zweiten Bezirksligasaison buchen. Ein Spiel auf Augenhöhe wird denjenigen zum Sieg führen, der in den entscheidenden Situationen hellwach ist. 

Gerd Morgen hat die Sinne geschärft. Der Schillinger Trainer fiebert der Partie gegen den Mitaufsteiger aus der Eifel mit großer Anspannung entgegen. Für seine Mannschaft ist es eine weitere Chance, mit einem vollen Erfolg dem Klassenerhalt einen Riesenschritt näherzukommen. „Der Klassenerhalt und eine weitere Saison in der Bezirksliga wären eine Riesensache für den Verein. Der Verein und die Mannschaft haben so lange darauf hingearbeitet, in dieser Liga zu spielen. Die Bezirksliga ist ein hoher Anspruch. Wir hätten auch nicht gedacht, dass es so schwer wird.“ Doch mit dem gesamten Umfeld, den vielen, teilweise auch leidenschaftlichen Fans im Rücken, soll es die Mannschaft nun packen. „Auch die jungen Spieler, die teilweise im letzten Jahr noch B-Klasse gespielt haben, beißen und kämpfen sich durch. Wir haben einiges gelernt, doch jetzt müssen wir die letzten Schritte tun.“ Morgen weiß um die Qualität des Gegners. „Wir spielen gegen ein Team, das immer besser geworden ist und sich in die Bezirksliga reingespielt und gekämpft hat. Geichlingen hat ein paar richtig gute Kicker in der Mannschaft, allen voran Andre Röll. Wir müssen wachsam sein und die beste Leistung auf den Platz bringen.“ An das Hinspiel erinnert sich der Schillinger Coach nur ungern. „Wir sind mit zwei Bussen dorthin gefahren, was erst mal richtig stark ist. Doch weil einige unserer Zuschauer Bengalos gezündet haben und wir dafür 300,- Euro Strafe berappen mussten, war das gar nicht so gut. Wir haben durch eine miserable Schiedsrichterleistung eine Rote Karte bekommen und noch dazu verloren.“ Personell gestaltet sich die Lage bei den Hochwäldern wieder entspannter. Jonathan Gauer wird wieder dazu kommen und auch Christoph Jost steht nach überstandener Erkältung wieder bereit. Schafft es Torsten Schuh, von seiner Dienstreise aus London pünktlich zurückzukehren, ist auch der erfahrene Abwehrstratege an Bord. Die Eifeler reisen mit gemischten Gefühlen in den Hochwald. Die 2:3-Heimpleite gegen Leiwen kam für die Truppe von Frank Hermes zur Unzeit. „Die Niederlage fiel in die Kategorie selber schuld. Dabei kamen wir richtig gut rein in dieses Spiel“, so der Trainer, der personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Denn Martin Marx fiel wegen Problemen am Knöchel aus. So fehlte dem Aufsteiger eine Waffe im Angriff. Hermes, der seinen Kontrakt bei den Geichlingern um ein weiteres Jahr verlängert hat, kennt die Stärken des Gegners. „Schillingen ist eine kompakte Mannschaft mit einem überragenden Tobias Anell. Auf ihn wird sich unser Augenmerk richten. Doch in erster Linie wollen wir unser Spiel durchziehen.“ Hermes erwartet eine heiße Atmosphäre bei einem hochmotivierten Gegner. „Ich erwarte einen knappen Ausgang und ein umkämpftes, intensives Spiel. Wir werden mit einem Bus anreisen und könnten mit einem Remis leben.“
Schillingen, So., 12.5., 14.30h

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