Wenn am Samstag ab 18.30 Uhr in Arzfeld die Trierer Eintracht gastiert, ist Hochspannung angesagt.

Erstmals stehen sich in einem Pflichtspiel die Teams aus der Westeifel und der Regionalligareserve aus Trier gegenüber. Die Erwartungshaltung ist vor allem im Lager der Isleker hoch. „Die Eintracht ist ein sehr schwerer Gegner, der als Team kompakt agiert, aber auch aggressiv gegen den Ball arbeiten wird. Darauf müssen wir uns einstellen. Vom SVE erwarte ich zudem, dass sie spielerische Lösungen finden und mit viel Tempo in Richtung Strafraum marschieren“, weiß Daleidens Spielertrainer Florian Moos um eine der vielen Stärken des kommenden Gegners. Chancenlos sieht Moos seine Mannschaft aber nicht. „Wenn wir unsere Umschaltmomente nutzen, aktiv gegen den Ball arbeiten und 90 Minuten Vollgas geben, ist auch ein Dreier möglich. Dafür müssen wir aber ans Leistungslimit gehen.“ Moos, der zwischen den Pfosten stehen wird, traut den Seinen durchaus einen Sieg zu. „Wir müssen diszipliniert spielen und hoffen auf den Push unserer Zuschauer. Die haben uns in der Vergangenheit schon häufig zum Sjeg getragen. Wenn wir am Drücker sind und viele Torchancen kreieren, kochen die Emotionen schon mal hoch“, rechnen Moos und die Verantwortlichen in Arzfeld mit bis zu 350 Zuschauern. Personell ändert sich einiges: Während Joschka Trenz (verletzt), Jakob Lempges (Urlaub), Jan Steges und Johannes Lempges (beide im Aufbautraining) noch passen müssen, sind Markus Kauth (aus grippalem Infekt) und Martin Schmitz (aus Urlaub) zurück. Auch bei SVE-Trainer Kevin Schmitt ist der Spannungsbogen groß.  Nach dem 3:0-Erfolg gegen Igel-Liersberg vergangenen Samstag liegt die Messlatte bei Schmitt und Co hoch. „Die Partie in Arzfeld wird eine richtige Bewährungsprobe. Ich erwarte ein gutklassiges Spiel auf Augenhöhe. Wir brauchen Spielkontrolle und wollen es auf keinen Fall wild werden lassen.“ Mögliche Rezepte, den zweiten Sieg in Folge einzutüten, sieht Schmitt einige. „Wir wollen über den eigenen Ballbesitz oder auch gegen den Ball Spielkontrolle herstellen und schnell in des Gegners Räume kommen. Situativ entscheiden wir, ob wir höher verteidigen oder aus dem geordneten Block heraus agieren.“ Personell ändert sich wenig beim SVE. Lukas Herkenroth (Fußverletzung), Gabriel Telushi (Aufbau), Benedikt Decker, Torwart Philipp Basquit (Kreuzbandriss), Marvin Vogt (Knieprobleme) und Benedikt Resch (Rückenprobleme) fehlen weiterhin. Moritz Jost rückt nach überstandener Fußprellung wieder in den Kader. „Gut möglich, dass wir wieder den ein oder anderen aus der U19 dazunehmen. Wir pflegen einen guten Austausch mit den Trainern der U19. Connor Karas wird aller Voraussicht nach wieder im Tor stehen“, so Schmitt.   

Arzfeld, Samstag, 24.8., 18.30h

Foto: Sandra Maes