B-Trier/Saar, Nachbericht

VfL Trier - SV Trier-Olewig 4:0 (2:0)

22. November 2021, 15:49 Uhr

Der VfL Trier war auch im Rückspiel nicht vom SV Olewig zu stoppen und eroberte mit dem Dreier die alleinige Tabellenführung zurück. Foto: Archiv

Der VfL Trier sicherte sich dank einer starken Leistung gegen den SV Trier-Olewig erneut die alleinige Tabellenführung.

Nach zwei Niederlagen in Folge bog der VfL Trier im Derby früh auf die Siegerstraße ab. Bereits in der fünften Spielminute zirkelte Arne Hackmann einen Freistoß vom Sechzehnereck in den Giebel. Im Anschluss spielte der SVO jedoch gut mit. Zwar verzeichneten die Hausherren ein Chancenplus und bestimmten das Spiel, doch die Olewiger fanden immer wieder über Konter den Weg vor das Tor der Heiligkreuzer. So verpasste beispielsweise Pit Freichel nach gut einer halben Stunde Spielzeit nur knapp das VfL-Tor. Gegen Ende des ersten Durchgang erhöhten die Gastgeber den Druck auf das Olewiger Tor und kamen binnen weniger Minuten zu mehreren Abschlussmöglichkeiten. Nach einem Eckball stand Till Wollenweber goldrichtig und traf in seinem ersten Spiel für die Heiligkreuzer zum 2:0 (45.). Auch im zweiten Durchgang konnte der VfL mit Standards überzeugen und nutze einen weiteren Eckball zum vorentscheidenden 3:0 durch Noah Laros (67.). Auch beim finalen Treffer des Spiels war Laros beteiligt, der Torjäger Ahmed Boussi bediente und damit das 4:0 auflegte (82.). Für Olewigs Trainer Sebastian Herz war es ein durchaus gerechtes Ergebnis gegen einen überlegenen Gegner: „Der VfL hat verdient gewonnen. Mit etwas Spielglück können wir das 1:1 machen, aber so war es hintenraus deutlich. Wir haben uns aber gut reingehangen und dafür war die Leistung in Ordnung.“ Auch VfL-Coach Bilal Boussi sah nach zwei Niederlagen in Folge wieder eine gute Leistung seiner Mannschaft: „Es war ein verdienter Sieg für uns. Wir haben von Anfang an keine Zweifel aufkommen lassen und das Heft in die Hand genommen. Olewig stand tief und hat auf Konter gelauert. Dadurch kamen sie zu Chancen, bei denen wir auch ein bisschen Glück hatten. Im Großen und Ganzen war der Sieg aber verdient, weil wir mehr für das Spiel gemacht haben.“

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