Der VfL Trier empfängt als Tabellenzehnter den Fünften aus Föhren. Während sich der SVF im oberen Mittelfeld längst aller Abstiegssorgen entledigt hat, könnte die Schlussphase der Saison für die Heiligkreuzer ungemütlich, wenn nicht sogar heiß und äußerst hitzig werden.
Trainer Marco Neumann bemühte nach der Last-Minute-Niederlage bei der DJK St. Matthias (2:3) die Statistik. „Das war das achte Spiel in dieser Saison, das wir in der Nachspielzeit aus der Hand geben. Entweder wir verlieren das Spiel oder der Gegner trifft zum Unentschieden. Es ist unfassbar, dass uns das Spielglück so permanent verlässt.“ Der VfL-Trainer fordert vor dem richtungsweisenden Spiel gegen den SV Föhren die gleiche Leidenschaft und die gleiche Bereitschaft wie in den Partien zuvor. „Wir gehen voller Selbstvertrauen in das Spiel gegen Föhren und brennen darauf, es zu gewinnen. Nach anderthalb Jahren haben wir endlich wieder ein Heimspiel in Heiligkreuz. Wir werden alles mobilisieren, es ist ein absolutes Endspiel für uns. Der Abstiegskampf ist völlig verrückt, weil die Hälfte aller Mannschaften darin involviert ist. Föhren ist eine der vier, fünf besten Mannschaften der Liga mit einem starken Torjäger Nico Toppmöller. Da müssen wir besonders auf die extrem gut geschlagenen Standards aufpassen.“ Bis auf Simon Beiser, der privat verhindert ist, ist beim VfL alles an Bord. Der SV Föhren ist seit drei Partien unbesiegt, hat in diesem Zeitraum fünf Zähler eingesammelt. Der auf Abschiedstournee durch die Liga tourende Trainer Sebastian Pull möchte kein Spiel mehr verlieren und am liebsten noch auf Rang drei über die Ziellinie gehen. „Mit dem VfL erwartet uns eine spielerisch brutal gute Truppe, die durch ihren Trainer einen klaren Plan umsetzt und total schwer zu bespielen ist. Vom Potenzial her steht die Mannschaft samt Trainer völlig zu Unrecht so weit unten in der Tabelle. Von daher wird das eine Riesenaufgabe auf fremdem Platz für uns. Wollen wir dort bestehen und punkten, müssen wir hellwach und absolut konsequent agieren.“
TR-Heiligkreuz, Sonntag, 19.4., 14.45h
Foto: Archiv/Weinandy
