Die einen erreichten erneut das Saisonziel Klassenerhalt, die anderen kehrten nach einer Fabelsaison in die Rheinlandliga zurück: Am ersten Rheinlandliga-Spieltag stehen sich in Linz der gleichnamige VfB und der FSV Trier-Tarforst gegenüber.

Der FSV Trier-Tarforst nutzte den Abstieg aus der Rheinlandliga als Motivation und feierte nach einer Bilderbuchsaison in der Bezirksliga den direkten Wiederaufstieg. So groß die Freude über die Rückkehr war – es gab einen Wermutstropfen: Coach Patrick Zöllner verabschiedete sich und räumte das Feld für Spieler Moritz Hannappel, der in dieser Spielzeit nicht nur an der Seitenlinie, sondern auch auf dem Feld zu finden sein könnte. Abgesehen von diesem Positionswechsel tat sich im Trierer Höhenstadtteil im Kader nicht viel: Wie gewohnt dürfen sich auch 2026/27 Spieler aus der eigenen Jugend für die erste Mannschaft bewerben, Dustin Knürr fand den Weg zurück zum FSV und Jan Niedenführ kam von Bezirksliga-Absteiger SV Mehring. Der Aufsteiger sollte also eingespielt sein und stellte dies in den Testspielen unter Beweis. Im finalen „Test“ wartete im Rheinlandpokal C-Ligist TuS Issel, der gegen den turmhohen Favoriten mit 0:7 unter die Räder kam. Das Fundament für eine erfolgreiche Saison wurde also gelegt.

Im ersten Saisonspiel wartet auf die Trierer der VfB Linz, der im Vorjahr erneut um den Klassenerhalt zittern musste. Am Ende reichte es zum zwölften Platz und einem weiteren Jahr Rheinlandliga. Nach einem knappen Sieg im Elfmeterschießen gegen Bezirksligist TuS Asbach glückte der Einzug in die nächste Rheinlandpokal-Runde. Gegen den FSV darf der VfB Linz dennoch mit breiter Brust auflaufen, denn in den letzten Direktvergleichen (vier Unentschieden) reichte es jedes Mal zu Punkten.

Linz, So., 09.08., 15.00h