In einer Partie aus dem unteren Tabellensegment blieb die SG Longuich erwartungsgemäßer Sieger und bezwang das Schlusslicht aus dem Hochwald klar mit 4:1.

Fabian Faber hatte zur Halbzeit einen knappen Vorsprung herausgeschossen (33.). Die Gäste hielten die Partie lange Zeit offen und versuchten immer wieder Nadelstiche zu setzen. Doch als Faber in der 52. Minute sein zweites Tor erzielte, war die Gegenwehr der Rascheider gebrochen. Es war das achte Saisontor des 23-jährigen Angreifers. Da Longuichs Coach Jan Küchling wieder deutlich mehr Alternativen zur Verfügung hatte, als noch gegen Ende des abgelaufenen Kalenderjahres, wechselte er durch und brachte Yasin Shallar und Luca Welter in die Rotation. Welter war es dann, der in der 77. Minute mit dem 3:0 alles klar machte und die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Zwei Minuten vor Schluss gelang den tapfer kämpfenden Gästen durch Sven Eckes nach Pass von Lukas Marx der Ehrentreffer – 3:1 (88.). Zum Schluss hatte Küchling noch mal Grund zur Freude, denn mit Alin Zait stellte ein ebenfalls lange verletzter Spieler den 4:1-Endstand her (90.). Longuichs Coach Jan Küchling: „Es war das erwartet schwere Spiel, bei dem wir geduldig sein mussten. Carsten Reis traf schon nach ein paar Minuten die Latte, wir hatten auch danach vier, fünf gute Torchancen, die wir unkonzentriert vergeben haben. Wir hätten drei, vier Tore mehr schießen müssen auf schwierigem Platz, auf dem ein gutes Passspiel schwierig war. Es war ein verdienter 4:1-Sieg gegen einen tiefstehenden Gegner, der auch höher hätte ausfallen können.“ Rascheids Trainer Jan Kolling konstatierte eine couragierte Leistung. „Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten gewehrt und die Räume versucht, eng zu machen. Zwei Tore aus stark abseitsverdächtiger Position habe ich auch ausgemacht, doch der Longuicher Sieg ist am Ende verdient. Das, was ich an positiven Dingen gesehen habe ist, dass Einstellung und Wille gestimmt haben. Es fehlen halt die Spieler, die jetzt im Kader der Ersten stehen und dort aushelfen: Martin Kolz, Lennart Nickels und Constantin Philippi kannst du eben eins zu eins nicht ersetzen.“