Es wurde erneut ein Laufelder Schützenfest gegen den Derbykontrahenten aus dem nahen Wittlicher Stadtteil Lüxem. Und mit diesem 7:2-Erfolg haben sich die Schützlinge von Oleg Tintor zunächst erst mal von den Abstiegsrängen verabschiedet und nehmen Kurs auf einen einstelligen Tabellenplatz. Es war zudem der erste Sieg nach fünf sieglosen Partien und eine Art kleiner Befreiungsschlag.
Wie bereits im Hinspiel (6:0) feierten die Vulkaneifeler im Derby gegen Lüxem einen abermals hohen Sieg und haben sich an den Grünewäldern im Klassement vorbeigeschoben. Mann des Tages beim Sieger war der vierfache Torschütze Tilmann Meeth, der in keiner Phase der Partie zu stoppen war. „Tilli ist mit vier Toren natürlich herauszuheben, aber auch Florian Bros hat auf der Sechs super abgeräumt und zudem zwei Vorlagen gegeben“, lobte Tintor trotz geschlossen guter Gesamtleistung zwei Akteure explizit. Und ergänzte: „Wie schon im Hinspiel wollten wir es mehr und auch das Ergebnis geht in der Höhe vollkommen in Ordnung. Schaut man auf die Tabelle, war der Sieg enorm wichtig – auch für unser Selbstvertrauen.“
Lüxem war bis zum 3:2-Anschlusstreffer von Nick Stülb (45.+4) gut im Spiel, doch „wir haben uns dann mehrmals überrumpeln lassen. Da haben wir einige Male komplett in der Abwehr geschlafen und anschließend die Köpfe hängenlassen. Ich bin sprachlos“, musste Lüxems Trainer Nico Hubo das Erlebte erstmal sacken lassen. Hubo sprach davon, von Beginn an nicht richtig im Spiel gewesen zu sein. „Denn vor dem Rückstand hatte Laufeld bereits zwei sehr gute Torchancen. Wir waren in den Zweikämpfen nicht präsent und haben irgendwie den Siegeswillen vermissen lassen. Nach dem 1:2 hatten wir einen kleinen Aufschwung, doch mit dem 1:3 mussten wir dann wieder mit einem Rückschlag klarkommen. Das Tor von Nick mit dem Halbzeitpfiff hat uns nochmals in Schlagdistanz gebracht. Alle wollten das Spiel in der zweiten Halbzeit noch umbiegen und waren wach. Beim 2:4 haben wir dann komplett geschlafen. Die Niederlage ist hochverdient, es gibt unter der Woche einiges aufzuarbeiten und zu analysieren“, richtete Hubo den Blick schon wieder nach vorn. Laufelds Coach Oleg Tintor konstatierte, dass „wir das Derby angenommen haben und in den entscheidenden Zweikämpfen präsenter waren. Es war eine geschlossen gute Teamleistung, bei der keiner abgefallen ist. Insgesamt hat aber auch die Defensive einen super Job gemacht.“ Neben Meeth trafen Florian Bros (21.) und Patrick Scheid (85.) für Laufeld, während für Lüxem Nils Thörner per Foulelfmeter (31.) und Stülb mit einem Distanzschuss in den Giebel zum 2:3 zur Stelle waren. Nach zwei Siegen zu Beginn haben die Lüxemer nun wieder richtig Druck auf dem Kessel, denn mit dem aktuellen 13. Tabellenplatz stehen die Grünewälder wieder auf einem Abstiegslatz.
