A-Klasse, Nachbericht

TuS Reinsfeld – TuS Trier-Euren 2:2 (0:2)

13. September 2021, 16:45 Uhr

Die Reinsfelder machten gegen Euren noch einen 0:2-Rückstand wett und sicherten sich damit einen Punktgewinn. Foto: Archiv

In Reinsfeld wurden die Punkte geteilt. Dabei sah es zur Pause alles nach einem Gästesieg aus. 

Einen Freistoß aus dem Halbfeld hatte Reinsfelds Philipp Nalbach ins eigene Tor verlängert (9.) und als Eurens Marvin Meyer nach einem langen Ball frei vor TuS-Keeper Oliver Sänge rauftauchte und dieser eiskalt blieb, stand es nach 28 Minuten 0:2. „Wir hätten das dritte und vierte Tor nachlegen müssen“, sagte Eurens Coach Volker Wagner. Nach einem Doppelwechsel bekam Reinsfeld nach dem Seitenwechsel mehr Struktur und mehr Angriffswucht in seine Aktionen. Doch erst ein Foulspiel von Eurens Keeper Marius Porn an Fabrice Schirra, den der Referee mit Rot ahndete, ließ die Partie kippen. Felix Michels verlud den für Porn zwischen die Pfosten rückende Mike Gaugler und schob kühl zum 1:2-Anschlusstreffer ein – 1:2 (60.). „Ich hatte Mike Gaugler eingewechselt, um das Mittelfeld zu stabilisieren. Dass er dann ins Tor musste, weil Marius Porn mit Rot runter musste, ließ einen Bruch in unser Spiel einkehren“, berichtet Wagner. Die Gastgeber nutzten die Konfusion bei den Gästen wenig später zum 2:2, als Lukas Marx einen Querpass auf Lars Stüber zurücklegte und dieser abgezockt einschob – 2:2 (62.). Im Anschluss daran hatte Eurens Yannick Andreas sowie dessen Mitspieler Markus Junge das 3:2 auf dem Schlappen, doch der Kopfball von Junge landete am Außennetz. Mit der letzten Aktion des umkämpften Spiels scheiterte Moritz Michels an Eurens „Aushilfstorwart“ Gaugler, der mit einer überragenden Faustabwehr den Gästen das Unentschieden rettete. Reinsfelds Sportchef Yannick Meerkamp konstatierte, dass „wir nach einer hitzigen Schlussphase und der Roten Karte für Euren den Punkt gerne mitnehmen. Denn zur Halbzeit hatte wohl niemand mehr an eine Wende geglaubt. Wir hatten uns wenig Chancen erarbeitet und waren auch nicht gut im Spiel, doch die Einstellung sowie die Moral bei uns haben gestimmt.“ Volker Wagner sah trotz Unterzahl eine „starke Moral. Wir haben gekämpft und alles auf den Platz gebracht. Auch spielerisch hatten wir gute Ansätze über die Außenpositionen. Wir müssen jedoch lernen, die Angriffe noch besser und konsequenter auszuspielen.“

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