Am Freitagabend stehen sich in einem Nachholspiel die beiden Kellerkinder aus Reinsfeld und Pölich gegenüber. Die Karten dürften offen auf dem Tisch liegen, denn vor diesem Hit um den Klassenerhalt gibt es für beide Mannschaften auch keine Ausreden mehr.

Durch die vergangenen Spielausfälle ist Reinsfeld zurückgeworfen worden, der Rhythmus fehlt gänzlich. Es dürfte zudem abzuwarten sein, wie schnell sich die Spieler, die in den letzten Tagen und Wochen mit Corona zu tun hatten, einfügen und in welchem körperlichen Zustand sie sich befinden. Von der Konstellation her haben die Reinsfelder eine marginal bessere Ausgangsposition, denn sie verfügen über vier Punkte mehr auf dem Konto und haben ein Spiel weniger bestritten. Da die zweite Partie in Zewen beim Tabellendritten keinen alt zu großen Erfolg verspricht, wird sich das Team von Trainer Uwe Wess sicherlich auf das Match gegen Pölich fokussieren. Zumal es auch eine Kraftfrage werden könnte, innerhalb von drei Tagen zwei schwere Spiele zu bestreiten. Wie TuS-Sportchef Yannick Meerkamp berichtet, werden mit Fabrice Schirra, Lars Stüber und Tobias Kolling drei Leistungsträger mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auflaufen können. Das Trio hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und befand sich in zehntägiger Quarantäne. Ebenso kann sich Moritz Michels in dieser Woche wieder freitesten lassen. „Meines Wissens hat sich auch kein Spieler weiter angesteckt, sodass wir alle an Bord haben dürften.“ Zudem wurde die Spielpause genutzt, um angeschlagene Akteure wieder fit zu bekommen. „Unser Trainer Uwe Wess hat die Mannschaft auf die kommenden zwei Spiele in dieser Woche eingeschworen. Nach der Niederlage gegen Euren zählen für uns nur drei Punkte. Dieses Ziel ist klar definiert worden.“ Indes gilt für die Gäste von der Mosel die Devise: Alles oder Nichts. Trainer Kalla Reisdorf bringt die Gemengelage vor dem „vorentscheidenden Spiel“ auf den Punkt: „Jedes Spiel, das jetzt kommt, ist ein Endspiel für uns, das wir gewinnen müssen. Punkt. Nach der Niederlage in Könen wird es noch schwerer für uns.“ Verliert Pölich auch im Hochwald, dürfte kaum noch Rettung bestehen, zumal am Sonntag mit der DJK Pluwig-Gusterath ein äußerst spielstarker und kompakter Gegner nach Pölich kommt.
Reinsfeld, Freitag, 8.4., 20.00h