Im Spiel der ungeschlagenen Aufsteiger SV Eintracht Trier und FC Gießen fand sich kein Sieger. Dabei wäre aus Sicht der Hausherren durchaus mehr drin gewesen.
Vor mehr als 3.500 Zuschauern im Moselstadion verschliefen die Trierer die Anfangsminuten. Die Gäste aus Gießen wirkten wacher und trafen durch einen Freistoß schon nach wenigen Minuten die Latte. Die Eintracht erholte sich schnell von diesem frühen Schock, fand besser ins Spiel und erarbeitete sich die Feldüberlegenheit. Der FC geriet immer mehr unter Druck, konnte dank einer defensiven Ausrichtung und viel Körperlichkeit jedoch Einschläge verhindern. Auch weil es die Hausherren trotz großer Vorteile und klarem Chancenplus verpassten, sich hochkarätige Abschlussmöglichkeiten zu erspielen. Entsprechend ging es nach gutem Auftritt der Trierer torlos in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Eintracht zunächst nahtlos an die erste Hälfte an, schaffte es aber weiter nicht, das Gießener Abwehrbollwerk zu knacken. Der FCG konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Defensivarbeit und setzte nur selten Nadelstiche durch entlastende Konter. Dennoch ging die Taktik auf, denn mit zunehmender Spieldauer ebbte der SVE-Druck langsam ab. Erst in den Schlussminuten der Partie drehten die Trierer wieder auf – abermals ohne Torerfolg. So endete das Spiel trotz klarer Vorteile für die Hausherren mit einer Punkteteilung.
