Es war das erste Spiel des TuS Ahbach nach sieben Jahren Abstinenz und ein erfolgreiches dazu. Gegen das gleichfalls neu in der Bezirksliga hinzugekommene Ellscheid erwies sich die Mannschaft von Trainer Roger Stoffels und seines mitspielenden Coaches Daniel Clausen als Auftakt nach Maß.
Vor gut 250 Zuschauern fiel das Bezirksliga-Comeback für den TuS Ahbach auf dem Kunstrasen von Leudersdorf erfolgreich aus. Der Rheinlandliga-Absteiger aus Ellscheid war im ersten Abschnitt das bessere Team, kam folgerichtig durch Marco Michels zur Führung. Anschließend hatten Michels und Eric Zens, der im Anschluss an eine Ecke nur den Pfosten traf sowie Spielertrainer Markus Boos große Möglichkeiten, die Führung auszubauen. „Kurz nach Wiederanpfiff bin ich allein aufs Tor zugelaufen und muss das 2:0 machen. Eventuell wäre das Spiel dann in eine andere Richtung gelaufen. Mit der körperbetonten Spielweise der Ahbacher kamen wir gar nicht zurecht. Sie waren giftiger, galliger und bei Standards enorm gefährlich“, resümierte Boos nach dem partiell hitzig geführten Derby. Aras Aslan drehte nach Wiederbeginn mit zwei Toren die Partie (55., 65.), ehe Manuel Hermes nach einem Konter über Luka Cläsgens auf 3:1 stellte (77.). Zwar machte es Boos mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 (80.) noch einmal spannend, doch das 4:2 durch Nicolas Clausen mit einem gefühlvollen Freistoß in den Knick sorgte rechtzeitig für klare Verhältnisse. „Es war eine Topteamleistung, aber auch ein hartes Stück Arbeit. Wir haben sehr gut verteidigt und sind sehr zufrieden mit dem Auftaktsieg gegen eine starke Ellscheider Mannschaft“, lobte Ahbachs Trainer Roger Stoffels.Der Belgier betonte, dass „wir insbesondere in der zweiten Halbzeit unsere Aufgabe mit Bravour gemeistert haben. Nach dem 0:1 wurden wir wach gerüttelt und haben dann in der zweiten Halbzeit die richtige Antwort gegeben. Hinten raus war alles möglich in einer etwas wilden Phase, als Ellscheid auf 2:3 herankam. Zum Glück haben wir durch Nico Clausen den Lucky Punch setzen können.“ Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Ahbachern nicht, denn am Mittwoch steht die Partie im Rheinlandpokal bei der drei Klassen tiefer angesiedelten SG Sauertal Ralingen an.
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