„Gehen optimistisch ins Spiel“

Timo Zeimet – SV Eintracht Trier II

24. November 2022, 08:00 Uhr

11ER: Ihre Mannschaft konnte in diesem Jahr nur drei Spiele nicht gewinnen. Dennoch führt die Eintracht die Liga mit lediglich drei Punkten Vorsprung an. Wie lautet Ihre Einschätzung zur derzeitigen Tabellenkonstellation?

Timo Zeimet: Anhand der Tabelle sieht man, dass es eine ausgeglichene Liga ist und sich vier Mannschaften oben festgebissen haben. Ich denke, wir stehen zu Recht ganz oben, da wir bisher die beste Runde spielten. Das müssen wir aber bis zum Saisonende in jedem Spiel bestätigen, was nicht leicht wird.

11ER: Mit Güner Agirdogan haben Sie einen Spieler im Team, der seit der D-Klasse und dem Neuaufbau bei der Eintracht-Reserve spielt. Welche Rolle übernimmt er in Ihrem Team?
Zeimet: Güner spielt bei uns auf der Sechser- oder Achter-Position. Aufgrund seines Jobs ist er sehr eingespannt, doch zuletzt konnte er häufiger trainieren und spielen. Das tut ihm und der Mannschaft gut. Er hat ein gutes Raumverständnis und Zweikampfverhalten. Er ist absolut ein klasse Spieler für die Klasse.

11ER: Der SV Eintracht Trier II wurde erst vor wenigen Jahren neu gegründet und viele Spieler haben keine Eintracht-Vergangenheit. Wie steht es da um die Identifikation?
Zeimet: Die Identifikation der Neuzugänge mit dem Verein hat in dieser Saison sehr gut geklappt. Alle zeigen die Bereitschaft, auch außerhalb des Platzes und privat Zeit miteinander zu verbringen. Dadurch sind wir in dieser Saison direkt zu einem Team zusammengewachsen. Das sieht man dann in der Trainingsbeteiligung, wie wir miteinander umgehen und wie wir Fußball spielen. So etwas kann ein langer Prozess sein, doch wir haben uns schnell gefunden. Das ist toll, denn bei solchen Prozessen kann man immer nur die richtige Richtung weisen. Jeder muss für sich entscheiden, wie sehr er sich einsetzt. Was das betrifft, bin ich wirklich stolz auf die Mannschaft.

11ER: Mit Fabrice Schirra haben Sie auch einen Neuzugang mit einschlägiger höherklassiger Erfahrung bekommen. Wie ist bei ihm der Stand?
Zeimet: Fabrice hatte sich nach seinen Verletzungen wieder rangekämpft und war wieder fit. Leider hatte er dann erneut muskuläre Probleme, die ihn ausbremsen. Ich hoffe und wünsche mir für ihn, dass er im neuen Jahr fit bleibt und seine Klasse zeigen kann. Er ist ein Typ, der für uns nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine wichtig sein kann. Das Gleiche wünsche ich mir auch für Benedikt Resch, der wie Fabrice eine Tarforster Vergangenheit hat. Er riss sich leider im ersten Training die Achillessehne und wird uns noch längere Zeit fehlen.

11ER: Im kommenden Spiel wartet mit der DJK St. Matthias eine dieser Mannschaften, die sich oben mit festgebissen hat. Was für einen Gegner und welches Spiel erwarten Sie?
Zeimet: Matthias ist eine Mannschaft, die richtig gut im Fluss ist. Das Hinspiel haben wir klar gewonnen, doch im Rückspiel müssen wir schauen, wie sich die Rollen verteilen. Es wird ein spannendes Spiel und Derby. Ich hoffe, dass am Samstag einige Zuschauer kommen werden. Aufgrund der Trainingsbeteiligung und letzten Leistungen können wir optimistisch ins Spiel gehen.

11ER: Gibt es personelle Ausfälle?
Zeimet: Fabian Wey ist angeschlagen und hat Probleme mit dem Fuß. Wir hoffen aber auf seinen Einsatz. Ansonsten fehlen uns die Langzeitverletzten. Fabrice Schirra wird voraussichtlich am Donnerstag wieder trainieren können. Hinter ihm steht noch ein Fragezeichen.

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