Faustdicke Überraschung: Die Trierer Höhenkicker sicherten sich im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen wie überraschenden Dreier, indem man Primus SG Schneifel schlug.

Nach den jüngsten Punktgewinnen zeigten die Tarforster auch gegen Spitzenreiter SG Schneifel eine gute Leistung und erspielten sich diverse, aussichtsreiche Torchancen, die ungenutzt blieben. Der Offensivdrang der Trierer wurde zudem in der 29. Minute jäh gestoppt, als Nathan Benndorf nach einer vermeintlichen Tätigkeit die Rote Karte sah. Nur rund vier Minuten später scheiterte Tarforsts Weirich vom Elfmeterpunkt an Schneifels Schlussmann Lautwein. Die Gäste taten sich aber auch nach dieser Parade und in Überzahl schwer, kamen erst im zweiten Durchgang zu vielversprechenden Möglichkeiten, die in letzter Instanz Tarforst-Keeper Neumann vereitelte. Als Niclas Biesen in der 78. Minute ebenfalls die Rote Karte sah, war die Partie personell wieder ausgeglichen. Trotz eines Platzverweises auf beiden Seiten gab sich Tarforst nicht mit einem Punkt zufrieden. Das bekam der Primus in der 80. und 81. Minute zu spüren, als Luca Herrig und Elias Heitkötter mittels Doppelschlag für das 2:0 sorgten. Zwar gab sich die SGS nicht auf und verkürzte durch Jan Pidde auf 2:1 (90.), doch der Ausgleich sollte letztlich nicht mehr fallen. 

Für die Tarforster war es nach dem Sieg gegen die SG Hochwald und dem Remis gegen Eisbachtal der dritte Erfolg in Serie. Dank des Dreiers steht der FSV nunmehr punktgleich mit dem FSV Salmrohr und hat drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.