Erneute Nullrunde für den SV Wasserliesch/Oberbillig: Nach der Könen-Niederlage musste sich der Tabellenfünfte auch dem SV Konz II geschlagen geben, der durch einen Dreierpack von Michel Kupper-Stöß einen weiteren Sieg feiern durfte.
Auf dem Rasen in Wasserliesch kam der SV Konz früh zu einer guten Abschlusschance, die ungenutzt blieb. So waren es die Hausherren, die das Spielgeschehen in der Folge bestimmten, aber zunächst ebenfalls im Pech waren, als man mit einem Strafstoß an SVK-Torhüter Alexander Leonhard scheiterte. Dennoch ließ der Führungstreffer nicht lange auf sich warten und folgte in der 20. Minute, als Marvin Mayer eine Hereingabe einnickte.
Im Anschluss gab es für SVWO-Coach Carlo Lambert allerdings nicht viel Positives zu berichten: „Konz hatte eine gute Mannschaft, aber trotzdem waren wir gut im Spiel. Wir verschossen früh einen Elfmeter und hatten das Spiel nach dem 1:0 eigentlich gut im Griff. Durch individuelle Fehler brachten wir uns selbst raus und lagen 1:3 hinten. Wir gaben uns nicht auf, aber zu Punkten hat es nicht gereicht.“
Die Gäste aus Konz nutzten die Fehler der Hausherren eiskalt aus und drehten die Partie binnen 13 Minuten. Michel Kupper-Stöß glich in der 32. Minute aus, legte drei Minuten später das 2:1 nach und schnürte noch vor dem Pausenpfiff einen blitzsauberen Hattrick. Wasserliesch lief nach dem zweiten Wechsel meist ergebnislos an und war erneut im Pech, als ein Foulspiel am durchgelaufenen Daniel Franzen nicht mit einem Platzverweis geahndet wurde. Erst in der 85. Minute verkürzte Mayer mit seinem zweiten Treffer auf 2:3 und obwohl die Liescher im Anschluss zur Ausgleichsmöglichkeit kamen, entführte letztlich die Konzer Reserve drei Zähler.
Eine Leistung, die SVK-Trainer Ralph Güth lobte: „Das Spiel fing wie letzte Woche an: Wir hatten früh eine super Chance. Wir nutzten sie zwar nicht, parierten dafür aber einen Elfmeter. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen, obwohl wir die Tore machten. Man muss auch sagen, dass unsere Spieler sich momentan füreinander den Arsch aufreißen und viel miteinander reden. Dadurch lassen wir insgesamt weniger zu. Es kam dann auch das Quäntchen Glück dabei, dass Michel drei Buden macht. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas leichtfertig mit unseren Chancen und mussten dann noch etwas zittern. Ich würde aber sagen, dass der Sieg verdient war.“
Foto: Alfred Weinandy
