Obwohl man im Hinspiel eine der spielerisch besten Saisonleistungen zeigte, teilte sich der SV Wasserliesch/Oberbillig mit der Konzer Reserve die Punkte. Auf heimischem Rasen soll dies im Rückspiel nicht erneut passieren.
Eine Woche nach dem Sieg im Nachholspiel gegen die SG Igel-Liersberg II musste sich der SV Wasserliesch/Oberbillig dem Spitzenreiter aus Könen geschlagen geben. Mittlerweile punktgleich mit dem neuen Tabellenvierten SG Südeifel-Irrel, ist es für den SVWO noch nicht ausgeschlossen, die Saison auf einem Podiumsplatz zu beenden. Zumindest dann nicht, wenn man in den nächsten Wochen hauptsächlich Dreier einfährt und sich die Konkurrenten gegenseitig die Punkte stehlen.
Zunächst liegt der Fokus jedoch auf dem kommenden Spiel gegen den SV Konz II. Ein Gegner, mit dem man sich im Hinspiel (3:3) die Punkte teilte. Ein Ergebnis, welches es laut Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert wiedergutzumachen gilt: „Das Hinspiel war spielerisch eines unserer besten Saisonspiele. Trotzdem ging es wegen unserer schwachen Chancenverwertung unentschieden aus. Zuhause wollen wir jetzt einen Sieg einfahren, wobei Konz sicher wieder eine vernünftige Truppe dabei haben wird.“
Gegner Konz II kann den nächsten Wochen entspannt entgegenblicken. Durch den Sieg über die SG Igel-Liersberg II stockte man das Konto auf 22 Punkte auf und kletterte auf Rang acht. Bedeutet: Die Teams auf den Abstiegsplätzen müssten ihre Punkteausbeute der ersten 17 Spieltage in den verbliebenen neun verdoppeln, um die Konzer nochmals in den Abstiegssog zu ziehen. Und dann auch nur, wenn die SVK-Reserve in den nächsten Wochen keine weiteren Punkte einfährt.
Aus der Welt ist ein Abstieg aber weiter nicht, weshalb der Fokus laut Konz-Coach Ralph Güth auf der SVK-Ersten liegt, die in der A-Klasse um den Ligaverbleib kämpft: „Wir werden schauen, welche und wie viele Spieler uns zur Verfügung stehen. Unser Augenmerk liegt weiter klar auf der ersten Mannschaft, denn am Ende können wir so viele Punkte sammeln, wie wir möchten, wenn sie in der Ersten ausbleiben.“
Wasserliesch, So., 23.03., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
