Schwankende Leistungen sind sowohl für den SV Wasserliesch/Oberbillig als auch für die SG Hochwald II nichts Neues. Im direkten Duell wollen die Tabellennachbarn nun ein anderes Gesicht zeigen als bei den Niederlagen der letzten Wochen.

Dem SV Wasserliesch/Oberbillig machte in der Vorwoche sein größtes Problem der laufenden Saison zu schaffen: fehlende Konstanz. Nach den guten Auftritten gegen Wincheringen (1:2-Sieg) und Könen (1:2-Niederlage) verfiel man laut Trainer Carlo Lambert in die Muster des letzten Jahres und unterlag der SG Zewen II mit 5:3. Die Folge: Für den SVWO ging es runter auf Platz acht – ein Rang, den man am Saisonende nicht belegen möchte.

Dementsprechend ist an diesem Spieltag eine Reaktion der Liescher gefragt. An Motivation dürfte es gegen die SG Hochwald II nicht mangeln, denn im Hinspiel zeigte der Tabellenachte einen schwachen Auftritt gegen einen starken Gegner und kassierte fünf Gegentreffer, ohne einen eigenen Treffer zu landen. Im Rückspiel hofft Lambert auf eine Antwort seines Teams auf die jüngste Niederlage: „Hochwald war im Hinspiel top besetzt und die fußballerisch beste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison spielten. Ihre Erste spielt am Sonntag nicht, also gehe ich davon aus, dass sie auch im Rückspiel einen gut besetzten Kader haben werden. Das muss uns aber egal sein. Wir müssen nach so einem Scheißspiel eine Reaktion zeigen und da ist es ganz gut, wenn wir gegen die Besten spielen können.“

Mit einem Punkt mehr auf dem Konto sind die Hochwälder direkter Tabellennachbar der Wasserliescher. Neben einem Mittelfeldplatz teilt man auch die Inkonstanz, denn je nach personeller Besetzung ist die SGH-Reserve zu allem fähig – von überraschenden Siegen bis hin zu überraschenden Niederlagen. So startete Hochwald II mit einem 8:5-Sieg in die Restsaison, blieb am letzten Spieltag personell geschwächt chancenlos (5:0 in Könen). Kein Wunder, dass Hochwald-Coach Nour-Eddine Rasani an der Personalfront auf Besserung hofft: „Ich hoffe, dass wir wieder besser besetzt sind. Wenn ja, erwarte ich einen offenen Schlagabtausch und zwei Mannschaften, die beide das Spiel machen möchten. Wer am Ende als Sieger hervorgeht, werden wir dann nach dem Spiel wissen.“

Wasserliesch, So., 29.03., 14.30h

Foto: Sandra Maes