Sowohl für den SV Udelfangen als auch für den SV Konz II könnte das Duell mit dem Tabellennachbarn ein Gradmesser für die kommenden Wochen werden.

Der SV Udelfangen blickt auf schwankende Wochen mit einigen Siegen, aber auch Niederlagen zurück. So schnappte sich der SVU in den letzten beiden Heimspielen zwar den Dreier, blieb dafür aber in den Auswärtsspielen gegen Filzen (5:2), Matthias II (4:1) und Wasserliesch (6:1) hinter den eigenen Möglichkeiten zurück. Zwar steht der Aufsteiger weiterhin auf einem guten zehnten Platz, doch die Abstände auf die Abstiegsplätze verkleinerten sich. Derzeit trennt die Udelfanger noch sechs Punkte von Rang 13 und dem SV Filzen-Hamm. Will man dieses Polster bis zur Winterpause ausbauen, bietet sich die wohl größte Gelegenheit an diesem Wochenende gegen den SV Konz II. 

Die Konzer sind direkter Tabellennachbar des SV Udelfangen und haben derzeit drei Punkte mehr auf dem Konto. Genau wie der SVU konnte die SVK-Reserve in den vergangenen Wochen ausschließlich zuhause punkten – mit Ausnahme des jüngsten 0:6 gegen die SG Weintal. Vor allem personell sah es aufgrund vieler Ausfälle in der ersten Mannschaft nicht rosig aus. So stand Coach Ralph Güth oft kaum mehr als eine Rumpfelf zur Verfügung. Hadern hilft in der gegenwärtigen Situation allerdings nicht weiter, denn noch vor der Winterpause stehen für die Konzer Spiele gegen Filzen-Hamm, Obermosel und die DJK St. Matthias II an. Partien, in denen sich entscheidet, ob man den Weg Richtung frühzeitigem Klassenerhalt oder Abstiegszone einschlägt. Die Bedeutung des Gastspiels in Udelfangen ist daher nicht zu unterschätzen. 

Das Problem: Wie in den vergangenen Wochen ist der zur Verfügung stehende Kader entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg der Konzer. Das weiß auch Güth: „Obwohl Udelfangen keine erste Mannschaft über sich hat, sind sie eine Wundertüte. Bei manchen ihrer Ergebnisse denkt man, wie haben sie das geschafft, bei anderen Spielen wundert man sich, dass sie die verlieren. Bei uns hängt alles davon ab, welches Spielermaterial uns zur Verfügung steht – und ich hoffe, es sieht besser aus als in der letzten Woche.“

Udelfangen, So., 03.11., 14.30h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy