Für den SV Udelfangen und den FSV Trier-Kürenz steht kurz vor der Pause das wohl wichtigste Spiel des Jahres an. Der Grund: Es treffen das Tabellenschlusslicht und der Vorletzte aufeinander, für die im Duell nur der Sieg zählen darf.

Im Hinspiel teilten sich Udelfangen und Kürenz mit einem 1:1 die Punkte – ein Ergebnis, mit dem sich an diesem Sonntag weder die Hausherren noch die Gäste zufriedengeben dürften. Denn im Duell der Tabellenschlusslichter zählt nur der Sieg, mit dem man die Hoffnung auf einen Platz oberhalb der Abstiegszone wahren kann.

Der SV Udelfangen steht bei zehn Niederlagen in Folge und stellt mit 58 Gegentoren in 14 Spielen die mit Abstand schwächste Defensive der B-11. Das spiegelt sich in der Punktausbeute wider: Nur sechs Zähler fanden den Weg aufs SVU-Konto, womit der Rückstand aufs rettende Ufer seit dem letzten Spieltag fünf Punkte beträgt. Verliert man das letzte Heimspiel des Jahres, verliert man auch den Anschluss und manövriert sich noch vor der Winterpause in eine prekäre Lage.

Der FSV Trier-Kürenz wartet seit acht Spielen auf einen Dreier und seit vier Partien auf einen Punkt. Da die SG Saartal II in der selben Zeit das Konto deutlich aufstockte, rutschte der Aufsteiger in der Vorwoche erstmals auf einen Abstiegsplatz ab. Will man diesen noch vor dem Winter verlassen, muss man Udelfangen schlagen. So würde man mit der Saartal-Reserve gleichziehen und den SVU fünf Punkte hinter sich lassen. Spielt der FSV Remis oder verliert, überwintert man höchstwahrscheinlich in der Roten Zone.

Aufgrund der Tabellensituation ist der Druck für beide Mannschaften immens. Schönspielerei ist auf dem Udelfanger Kunstrasen daher nicht zu erwarten. Vielmehr wartet eine Partie, die – wie das Hinspiel – ab Minute eins an umkämpft sein dürfte.

Udelfangen, So., 16.11., 14.30h

Foto: Sandra Maes