Für den SV Trier-Olewig und den SV Trier-Irsch II steht am Sonntagmittag das Stadtteil-Derby an. Die Ausgangslage könnte kaum besser sein, denn vor dem Duell trennt beide Teams nur ein Punkt.
Nach drei Siegen in Folge und der späten Punkteteilung gegen Spitzenreiter Trier-Tarforst II blieb der SV Trier-Olewig in Farschweiler punktlos. Dabei wäre ein Punkt möglich gewesen, hätte man nach dem Ausgleich nicht auf Sieg gespielt und dem Gegner so Freiräume angeboten. Die Intention dabei ist jedoch verständlich: Will der SVO, der mit 14 Punkten auf dem Konto bereits 13 Zähler hinter dem Primus steht, noch ansatzweise eine Top-Platzierung erringen, zählen nur Siege. Ein Punkt mehr oder weniger spielt für die Olewiger, die trotz des zehnten Tabellenplatzes nichts mit dem Abstieg zu tun haben dürften, keine bedeutende Rolle.
Eine Folge hatte die fünfte Saisonniederlage dennoch: Der kommende Gegner Irsch II zog am Stadtrivalen vorbei und rangiert nun mit einem Punkt Vorsprung auf dem achten Rang. Grund war nicht nur die Olewiger Niederlage, sondern ebenso der Irscher Erfolg des vergangenen Wochenendes. Nach den Niederlagen gegen Ehrang, Tarforst II und Farschweiler beendete der SVI sein Tief mit einem 4:1 bei Schlusslicht Gusenburg. Der Aufsteiger sammelte damit erneut einen wichtigen Dreier für das Saisonziel Klassenerhalt.
Einen einfachen Gegner erwartet Olewigs Trainer Denys Surma im Stadtteil-Derby daher nicht: „Ich kenne Irsch II noch aus ihrer Aufstiegssaison, als sie das letzte Saisonspiel gegen unsere zweite Mannschaft spielten. Ich spielte selbst mit, aber sie waren wohl auch mit Spielern der Ersten verstärkt. Von daher kann ich ihre Stärke nicht einschätzen. Den Ergebnissen nach zu urteilen wird es kein einfacheres Spiel als gegen Farschweiler.“
Trier-Kürenz, So., 27.10., 14.30h
