In einem „intensiven und spannenden“ Spiel teilten sich die Mannschaften aus Trier-Olewig und Bekond die Punkte. Denn ein Lucky Punch wollte trotz guter Chancen auf beiden Seiten keinem Team glücken.
Der SV Trier-Olewig erarbeitete sich früh erste Abschlusschancen, konnte diese aber nicht im Tor der Bekonder unterbringen. Diese wiederum lauerten auf Konter und verpassten über einen solchen ihrerseits das 1:0. Der vergebenen Möglichkeit mussten die Gäste aber nicht nachtrauern, denn schon in der 21. Minute konterte der SVB erneut. Der Ball landete bei Marius Binz, der aus der Distanz zur Bekond-Führung abschloss (21.). die Gäste standen in der Folge sicher und hielten die Trierer erfolgreich vom eigenen Tor fern. Erst ein Olewiger Freistoß, den Spielertrainer Denys Surma an den Pfosten setzte, sorgte vor dem Pausenpfiff für neue Spannung.
Ähnlich ging es in der zweiten Hälfte weiter: Olewig hatte die größeren Spielanteile, doch Bekond zeigte sich offensiv nicht weniger gefährlich. Dennoch kamen die Hausherren ran: Erneut sorgte ein Freistoß für Gefahr, der dieses Mal bei Daniel Schönberger landete, dessen Kopfball ins Tor segelte – 1:1 (61.). Mit dem Ergebnis gab sich anschließend weder Olewig noch Bekond zufrieden. Die Bekonder verpassten nur Augenblicke nach dem Gegentreffer die erneute Führung und auch die Olewiger scheiterten mit weiteren Abschlussversuchen.
Entsprechend stand für Bekonds Trainer Andreas Kiemes nach dem Abpfiff ein leistungsgerechtes Unentschieden: „Es war ein intensives und spannendes Spiel auf einem guten Niveau. Das 1:1 war leistungsgerecht. Wir waren durch die Aussagen, dass wir nicht stärker eingeschätzt werden, besonders motiviert. Ich sage aber gleich dabei, dass der Trainerkollege ein ganz fairer Sportsmann ist und sowas auch zum Fußball gehört. Für uns war es ein wichtiger, aber auch verdienter Punkt.“
Denys Surma, Coach der Olewiger, sah es ähnlich, attestierte dem Gegner eine gute Leistung, haderte aber zeitgleich mit der eigenen Lage: „Ganz ehrlich: Wir wollten gewinnen und sind deshalb nicht ganz zufrieden. Wir hatten leider Probleme mit dem Kader. Zwei Stunden vor dem Spiel verletzte sich unser Torwart, deswegen musste mit Leon Jutz ein Feldspieler ins Tor, der uns aushalf. Bekond war aber auch gut und stand sehr diszipliniert. Ich hätte sie vorher nicht so stark eingeschätzt. Deshalb rechne ich jetzt damit, dass sie dieses Jahr auch höher stehen als in der letzten Saison. Mein Lob an den Gegner für seine Leistung.“
