Neun Spiele in Serie entschied der SV Trier-Olewig für sich und ein weiterer Erfolg sichert der Elf von Denys Surma den sicheren Aufstieg in die A-Klasse. Man sollte die Sektkorken allerdings nicht zu früh knallen lassen, denn mit der Zewen-Reserve wartet zum Saisonabschluss eines der stärksten Rückrundenteams.

Der SV Trier-Olewig rief sein Potenzial seit der Winterpause konstant ab und steht aktuell bei neun Siegen in Folge. Jüngst glückte den Trierern ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Wincheringen und damit der Sprung auf Platz eins der Tabelle. Einen Spieltag vor dem Ende der Saison 2025/26 stehen die Olewiger bereits mit einem Bein in der A-Klasse. Allerdings wartet an diesem Sonntag noch eine letzte Hürde, die der SVO nehmen muss, ehe die Sektkorken knallen dürfen: die SG Zewen II.

Die Zewener entschieden das Hinspiel für sich (4:3) und machten in der Rückrunde ebenfalls eine beachtliche Entwicklung durch. Während Könen und Olewig die zweite Saisonhälfte dominierten (33 Punkte, elf Siege in zwölf Spielen), folgen die Zewener im Rückrunden-Klassement auf Platz drei (23 Punkte, sieben Siege, zwei Remis). Fünf der letzten sechs Partien entschied die Zweitvertretung für sich und zog so auf Rang sechs vor. Diesen Platz könnte man mit einem Erfolg in Olewig verteidigen und zeitgleich dem Favoriten ein Bein stellen. 

Für Zewens Trainer Lars Wagner eine verlockende Situation: „Es ist überraschend, dass es jetzt zum Wechsel an der Tabellenspitze kam, denn gefühlt waren Euren und Wincheringen schon lange durch. Es wird ein spannendes Spiel und Olewig ist der klare Favorit. Wir werden noch mal alles geben, um das Spiel zu gewinnen und die Saison positiv zu beenden. Es ist immer cool, wenn man den Gegner ärgern und ihm das Leben schwer machen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein spannendes Spiel wird. Möge die bessere Mannschaft gewinnen.“

Aufseiten des SV Trier-Olewig ist der Weg vorgezeichnet: Ein Sieg würde die Meisterschaft oder ein Entscheidungsspiel mit Euren bedeuten, in jedem Fall aber den sicheren Aufstieg. Teilt man sich die Punkte, könnten sowohl Meisterschaft als auch der Sprung in die A-Klasse in Gefahr geraten. Kein Wunder also, dass für SVO-Coach Denys Surma nur der Dreier zählt: „Wir gehen das Spiel wie die letzten Spieltage an und wollen zuhause immer gewinnen. Zewen II hat uns in der Hinrunde bestraft und wir verloren nach einer 3:1-Führung noch mit 3:4. Wir waren damals schlecht besetzt, doch das darf keine Ausrede sein. Wenn man mit 3:1 führt, muss man es über die Zeit bringen. Wir haben also etwas gutzumachen.“

Trier-Olewig, So., 24.05., 12.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes