Sowohl der SV Trier-Olewig als auch die SG Saartal II erreichten durch Erfolge am letzten Spieltag ihre Bestplatzierung in dieser Saison. Selbsterklärend, dass man diese nun mit weiteren Punkten verteidigen möchte.

Der SV Trier-Olewig verbuchte am letzten Wochenende wieder einen Dreier und revanchierte sich beim FSV Trier-Kürenz damit für das Hinspiel-Remis. Der Dreier lohnte sich, denn da die Tabellennachbarn aus Tawern und Wasserliesch (beide absolvierten eine Partie weniger) verloren, rückten die Trierer auf den vierten Tabellenplatz vor – die beste Platzierung der Olewiger in der bisherigen Saison. 

Einen tabellarischen Höchststand verzeichnete auch die SG Saartal II, die sich erstmals in dieser Spielzeit den zweiten Sieg in Folge sicherte (3:1 gegen Hochwald II) und die Abstiegsränge verließ. Mit sieben Punkten aus den vergangenen vier Partien zeigt der Trend der Saartaler klar nach oben. Noch sind die jüngsten Erfolge aber kaum etwas wert. Der Grund: Da Konkurrent Kürenz am Wochenende auf Schlusslicht Udelfangen trifft und mit einem Sieg gleichziehen könnte, benötigt die SGS-Reserve weitere Zähler, um den aktuellen Platz zu verteidigen. Ohnehin wäre ein Punkterfolg gegen Olewig ein weiterer Mutmacher für das finale Spiel des Jahres. Und da es dort gegen den SV Udelfangen geht, ist ein Sieg in diesem Pflicht.

Trotz der jüngsten Erfolg gehen die Saartaler weiterhin als klarer Außenseiter ins Spiel gegen die Olewiger. Der SVO entschied das Hinspiel mit 0:2 für sich und will diesen Erfolg nun wiederholen. Einfach wird das laut Olewigs Trainer Denys Surma aber nicht: „Es hat mich etwas überrascht, dass Saartal gegen Hochwald gewonnen hat. Denn Hochwald war gegen uns sehr schwer zu bespielen. Es zeigt aber, dass Saartal stärker wird. Ich weiß nicht, ob sie sich jetzt als Mannschaft gefunden haben oder sie mehr Hilfe ihrer Ersten bekommen. In jedem Fall wird es gegen sie nicht einfach. Ich hoffe, dass wir noch mal auf unserem Rasen spielen können.“

Unabhängig vom Spielort will die SG Saartal II das Hinspiel wettmachen, in dem man laut Trainer Erhard Gross „spielerisch zu harmlos“ und in den „entscheidenden Momenten zu leichtfertig“ agierte. Dabei richtet Gross auch einen Appell an den Gegner: „Ich erwarte wie im Hinspiel ein kampfbetontes Spiel von Olewig. Die Tatsache, dass es damals zu fünf Gelben Karten und einer Gelb-Roten Karte kam – die unserer Meinung nach sogar eine Rote für Weber hätte sein müssen, nachdem er einen meiner Spieler in den Schwitzkasten genommen und dabei am Hals verletzt hat – zeigt, auf was für eine aggressive und kämpferische Mannschaft wir treffen. Ich wünsche mir, dass das Spiel diesmal fairer abläuft.“

Personell sollen der SGS sieben Verletzte und zwei gesperrte Spieler nicht zur Verfügung stehen. Dennoch haben die letzten Spiele gezeigt, dass „wir in dieser Liga mithalten können“. So sei laut Gross ein Sieg „sehr wichtig“, um den Anschluss an die Tabellenmitte nicht zu verlieren. Dabei wisse man jedoch, dass „es keine leichte Aufgabe werden wird“.

Trier-Kürenz, So., 16.11., 15.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes