Die einen sind im Aufwind, bei den anderen zeigte die Formkurve aufgrund großer Personalnöte nach unten – im Spiel gegen den punktgleichen Konkurrenten wollen sowohl der SV Trier-Olewig als auch die SG Pölich Punkte einfahren.

Nach dem guten Saisonstart mit Siegen über Hermeskeil (1:3) und einem Remis gegen Bekond (1:1) musste der SV Trier-Olewig der Personalsituation letztlich Tribut zollen. Schon unter der Woche im Pokalspiel gegen den A-Ligisten SV Trier-Irsch (2:4 n.V.) musste der SVO auf mehrere Leistungsträger verzichten, samstags verschärfte sich die Lage dann weiter. Die Folge: eine 8:0-Pleite gegen die SG Thomm. Deutlich besser wird es für die Trierer laut Trainer Denys Surma aber auch an diesem Wochenende nicht aussehen: „Wir haben Spieler mit Kreuzbandriss, Handgelenksbrüchen, Meniskusschäden oder einem Muskelbündelriss – alles Verletzungen, die seit dem ersten Pokalspiel gegen Gusenburg passierten. Wenn wir deshalb wie im letzten Spiel nur fünf Leute aus der ersten Mannschaft im Kader haben, wird es sehr schwer, gegen Gegner wie Pölich zu gewinnen. Ich hoffe, der Tiefpunkt war damit erreicht und dass es besser aussieht, wenn ein paar Spieler aus dem Urlaub zurückkommen.“

Während beim SVO die Formkurve nach unten zeigt, ging sie bei der SG Pölich zuletzt nach oben. So feierte die Elf von Alex Becker nach der Niederlage gegen Tarforst und dem durchwachsenen Remis gegen Farschweiler den ersten Saisonsieg, als man Trier-Irsch II mit 5:1 schlug. Ein Erfolg, der den Pölichern beim Gastspiel in Olewig Auftrieb gegen soll. Dieser dürfte nötig sein, denn zuvor stand nicht nur ein Pokalspiel gegen A-Ligist VfL Trier an, sondern man hat gegen den SVO auch noch einiges gutzumachen. So unterlag die Spielgemeinschaft nach einem 5:1-Erfolg in der Hinrunde 23/24 im Rückspiel mit 7:3. Zeigt man auswärts nun ein anderes Gesicht als in der Vorsaison?

Trier-Olewig, So., 01.09., 14.30h