Das Trierer Stadtderby verspricht jede Menge Brisanz. Und für jeden der beiden Rivalen geht es um richtig viel.

Der SV Trier-Irsch möchte am Primus DJK St. Matthias dranbleiben und den Druck auf Platz eins aufrechterhalten, der VfL benötigt jeden Zähler für den Klassenverbleib. Der direkte Aufstieg ist für SVI-Trainer Sebastian Szimayer kein absolutes Muss. „In erster Linie wollen wir unseren Acht-Punkte-Vorsprung auf den Dritten behaupten und auf diesem Weg in die Aufstiegsregelation zur Bezirksliga gehen. Ziel ist, dass wir uns auf Platz zwei fokussieren“, hat sich Szimayer festgelegt. Der Ex-Profi, der noch verletzt bzw. im Aufbautraining ist, erwartet ein kämpferisch geprägtes Derby. „Auf so ein Derby freut man sich echt, die Vorfreude ist groß. Spiele gegen den VfL sind immer sehr eng und von Kampf und Zweikampfintensität geprägt. Wenn wir das Spiel gewinnen wollen, müssen wir an unserer Effizienz vorm Tor arbeiten. Ich erwarte ein hitziges Duell und einen Gegner, der beißt und kämpferisch agiert. Der VfL ist eine sehr solide A-Liga-Mannschaft, die top motiviert sein wird, um uns ein Bein zu stellen.“ Florian Meo, Marvin Theis, Nico Kimmlingen und Szimayer selbst sind verletzungsbedingt außen vor, Thomas Wagner und Henrik Kohler fehlen aufgrund beruflicher Verpflichtungen. Eventuell könnten die lange verletzten Florian Grundmann und Dustin Knürr wieder in den Kader rücken und ein Comeback feiern. Auch VfL-Trainer Marco Neumann kann es kaum erwarten, dass es weitergeht mit der Punkte-Hatz. „Ich bin irgendwie froh, dass Irsch jetzt kommt, denn wir tun uns gegen Topteams, die einen guten Fußball pflegen, leichter. Im Hinspiel waren wir nah dran, an Serrig und an Mattheis waren wir nah dran und haben gegen Spitzenteams mithalten können. Wir haben alles weiterhin in eigener Hand, ein Dreier ist das Ziel. Wir möchten das Spiel gewinnen, brauchen insgesamt noch sieben Punkte. Irsch ist im Flow und eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir stellen uns auf ein heißes Derby ein.“ Mats Dahlmann ist privat verhindert, Fragezeichen stehen hinter Patrick Hardge und Arne Hackmann, die eventuell arbeiten müssen.

TR-Irsch, Sonntag, 26.4., 15.15h