Nach zwei Niederlagen zurück auf der Siegerstraße, will die SG Hermeskeil beim SV Trier-Irsch II in eine neue Serie finden. Die Hausherren verfolgen jedoch eigene Pläne und wollen ihren Heimvorteil nutzen.

Am zwölften Spieltag fand die SG Hermeskeil den Weg zurück auf die Siegerstraße und schlug den SV Farschweiler mit 3:2. Eine gute, wenn auch nicht reibungslose Vorstellung der Weber-Elf, die durch den Sieg auf den fünften Tabellenplatz zurückkehrte. Gleichzeitig konnten die Hermeskeiler den Abstand zum Podium verkürzen und liegen nur noch drei Punkte hinter der FSG Ehrang/Pfalzel. Eine gute Lage, die man mit weiteren Erfolgen festigen möchte. Dazu gehört für SGH-Coach Andreas Weber auch ein Sieg beim SV Trier-Irsch II: „Irsch war schon für die ein oder andere Mannschaft ein Stolperstein und auch Osburg verlor bei ihnen. Sie scheinen eine junge, willige Mannschaft zu sein, die aber schon einige Niederlagen einstecken musste. Wir sind auswärts bisher bärenstark und fahren nach Irsch, um zu punkten. Wir wollen wieder in eine Serie finden.“

Einen Dreier wollen allerdings auch die Hausherren einfahren, die zuletzt erneut eine schwache Derby-Vorstellung boten und trotz doppelter Unterzahl in Olewig verloren. Zwar sei man laut Trainer Sven Becker im Soll, doch man müsse weitere Schritte machen: „Wir werden ein anderes Gesicht zeigen als gegen Olewig und klar ansprechen, dass mehr von einigen Spielern kommen muss. Wir sind in einer Lernphase und spielen noch immer mit der gleichen Mannschaft, die aus der C-Klasse aufstieg. Dafür machen wir es bisher gut. Dennoch werden wir schauen, wo wir den Hebel ansetzen und im Training nachjustieren müssen.“

Derzeit belegen die Irscher mit 15 Punkten einen sicheren zehnten Tabellenplatz. Will man sich weiter deutlich über dem Strich halten, werden vor der Winterpause weitere Punkterfolge nötig sein. Auch deshalb strebt Becker gegen Hermeskeil nach Zählern: „In der Liga spielen alle Mannschaften körperbetont und ich gehe davon aus, dass das auch auf Hermeskeil zutrifft. Hermeskeil kommt zu uns und wir sind relativ heimstark. Die Punkte würden wir also gerne bei uns behalten.“

Trier-Irsch, So., 03.11., 12.45h