Mit dem SV Trier-Irsch II und dem FC Könen treffen zwei Teams aufeinander, für die es in den letzten Wochen nach oben ging. Und mit einem Dämpfer wollen sich weder die einen noch die anderen in die Winterpause verabschieden.

Der FC Könen fand in den letzten Wochen besser in die Spur und arbeitete sich mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen immer weiter nach oben. Mittlerweile ist die Elf von Marcel Herrig auf dem fünften Platz angekommen und hat damit ein neues Hoch für diese Spielzeit erreicht (Stand: 18.11.). Schluss soll aber noch nicht sein, denn in der letzten Partie des Jahres will der FCK den dritten Sieg in Folge nachlegen. Kein Ding der Unmöglichkeit, denn vor allem die Art und Weise der jüngsten Könen-Erfolge imponierte. So sicherte sich der FCK gegen Tawern erst in den Schlussminuten den 1:0-Sieg und präsentierte sich auch beim 0:3 in Trier-Feyen konzentriert und wach. Das wird am Sonntag erneut nötig sein, denn mit dem SV Trier-Irsch II wartet ein Team der Stunde.

Die Irsch-Reserve dreht vor dem Winter richtig auf und ist seit sechs Spielen ungeschlagen, gewann von diesen vier. Insbesondere die letzten Erfolge gegen Tawern II (0:4) und Wasserliesch/Oberbillig (7:0) zeigen die Formstärke der Zweitvertretung, die sich auf den siebten Rang vorschob. Und da Könen nur ein Punkt mehr auf dem Konto hat, ist für die Trierer im letzten Heimspiel des Jahres ein weiterer Sprung nach oben möglich. 

Gut, dass der Sieg ohnehin das Ziel des SVI ist, der laut Trainer Sven Becker noch eine Rechnung mit dem FCK offen hat: „Gegen Könen ist es das Gleiche wie mit Wasserliesch: Wir haben noch etwas gutzumachen. Da kassierten wir in den letzten Minuten ein dummes Ei, als der Ball von der Latte zum Stürmer sprang und wir 2:1 verloren. Dabei wäre ein Punkt ohne Probleme drin gewesen. Könen ist eine Mannschaft, die sich nicht geschlagen gibt und hat gegen Tawern noch in der 95. Minute das Siegtor geschossen. Ich denke, sie sind uns ähnlich, denn auch wir machen weiter und wollten gegen Wasserliesch trotz eines 5:0 nach vorne spielen und unter allen Umständen die Null halten. Könen wird eine harte Nuss, doch wenn wir unseren Stiefel runterspielen, können wir auch gegen sie gewinnen. Unsere Jungs sind sehr gut drauf und ärgern sich, dass es nur noch ein Spiel in diesem Jahr gibt. Deshalb wollen wir unbedingt gewinnen.“

Siegen will auch Marcel Herrig, für dessen Könener ein Sieg im Jahresfinale der Startschuss einer Serie sein soll: „Irsch gewann gegen Tawern und setzte gegen Wasserliesch ein Ausrufezeichen. Auf ihrem Kunstrasen sind sie noch mal ein Stück stärker. Ich denke, dass beide Teams gut in Fahrt sind und diejenige Mannschaft gewinnt, die mehr Spielanteile hat und sortierter steht. Wir wollten eine kleine Serie starten und da wäre vor der Winterpause der dritte Sieg in Folge wichtig.“

Trier-Irsch, So., 23.11., 13.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes