Jahresübergreifend wartet der SV Tawern II seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Reißt diese Negativserie nun gegen das zuletzt formstarke Schlusslicht aus Udelfangen?

Der SV Udelfangen legte unter seinem neuen Trainer Michael Scherer einen erfolgreichen Start in die Restrunde hin. Gegen die DJK St. Matthias Trier II steckte man den Kopf auch nach frühen Gegentoren nicht in den Sand, kämpfte und drehte die Partie. Letztendlich verbuchte das Schlusslicht einen Zähler, mit dem das rettende Ufer auf sechs Punkte heranrückte. Und dieser Rückstand scheint überwindbar, ruft man auch in den kommenden Wochen solch kämpferische Leistungen ab. 

Für den SV Tawern II verlief der Startschuss in die Restspielzeit weniger erfolgreich. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung unterlag man zum Auftakt dem SV Trier-Olewig mit 1:2 und blieb damit das fünfte Ligaspiel in Folge (davon vier Niederlagen) ohne Dreier. Will man die Negativserie, die man aus dem Vorjahr mitnahm, überwinden, sollte gegen das Kellerkind ein Dreier verbucht werden. Druck hat der Aufsteiger auf Rang neun und mit 23 Punkten keinen, aber will man nicht ins Niemandland der B-11 abrutschen, sind endlich wieder drei Zähler nötig. Ein Sieg gegen Udelfangen glückte bereits im Hinspiel, das die Tawerner mit 4:0 gewannen. 

Dieses Mal jedoch erwartet Tawerns Trainer Torsten Konter einen anderen Gegner: „Udelfangen hat einen neuen Trainer und schaffte es im letzten Spiel gegen Matthias, einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung zu drehen. Auch wenn sie noch den Ausgleich kassierten, muss man so etwas erst mal gegen Matthias schaffen. Ich Hinspiel war es eine eindeutige Sache, aber jetzt wird eine ganz andere Mannschaft auf uns warten. Dennoch: Wir wollen unsere Heimspiele für uns entscheiden und das wird auch die klare Herangehensweise gegen Udelfangen sein.“

Tawern, So., 22.03., 12.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes