Während es für die einen das Jahresfinale ist, haben die anderen noch zwei Spiele vor der Brust. Dennoch teilen sich der SV Tawern II und die SG Hochwald an diesem Sonntag das gleiche Ziel: drei Punkte.

Trotz einer guten Leistung wurde der SV Tawern II am letzten Spieltag für eine späte Aufmerksamkeit bestraft und verlor in der Nachspielzeit gegen den FC Könen (1:0). Für den Aufsteiger war es die zweite Nullrunde in Folge und der vierte Punktverlust in den letzten fünf Spielen (zwei Niederlagen, ein Sieg, zwei Remis). In der Tabelle ging es entsprechend nach unten, wo man „nur“ noch Rang sechs (Stand 18.11.) belegt. Das letzte Spiel des Jahres vor heimischer Kulisse kommt den Tawernern daher ganz recht, um vor dem Winter einen positiven Abschluss zu finden und das kleine Zwischentief zu verlassen. 

Probleme könnte aber nicht nur der kommende Gegner SG Hochwald II machen, sondern auch die personelle Lage. Schon in den vergangenen Wochen fehlten der SVT-Reserve mehrere Leistungsträger, von denen einige auch an diesem Sonntag nicht zur Verfügung stehen dürften. Ausreden gibt es für Tawerns Trainer Torsten Konter allerdings keine, denn das Ziel ist klar: „Hochwald ist noch mal ins Rollen gekommen und wir müssen schauen, wer uns gegen sie personell zur Verfügung steht. Das Hinspiel konnten wir klar gewinnen, merkten dabei aber schon, dass Hochwald gefährlich sein kann. Wir spielen jetzt noch mal zuhause und da muss zum Abschluss erneut ein Dreier her.“

Der SG Hochwald II glückte zuletzt ein Dreier gegen die DJK St. Matthias Trier II und damit die Revanche für die Hinspielniederlage. Gleiches streben die Hochwälder an diesem Spieltag an, denn auch gegen die Tawerner hat man noch etwas gutzumachen (Hinspiel 1:4). Und ein Sieg würde sich für die SGH lohnen, könnte man im Jahresendspurt doch mehrere Plätze gutmachen. So liegt die Hochwald-Reserve auf Platz zehn nur drei Punkte hinter dem Tabellenfünften Könen und dem kommenden Gegner, wobei Tawern im Nachholspiel gegen Wasserliesch (19.11., nach Redaktionsschluss) den Abstand vergrößern könnte. So oder so: Da die SGH II in der nächsten Woche noch auf den TuS Euren trifft, ist ein Sprung in die obere Tabellenhälfte realistisch – vorausgesetzt, man gestaltet die beiden letzten Spiele des Jahres positiv. 

Und genau dies ist der Plan von Hochwalds Trainer Nour-Eddine Rasani: „Ich schätze Tawern aktuell nicht so stark ein wie bei ihrem guten Start. Im Hinspiel machte Dennis Reiss das Spiel und er steht ihnen aktuell wohl nicht zur Verfügung. Die Luft scheint etwas raus, aber das kann sich natürlich schnell ändern. Wir freuen uns auf das Spiel gegen Tawern und wollen die Wiedergutmachung. Noch haben wir zwei Spiele in diesem Jahr und dort wollen wir positive Ergebnisse einfahren.“

Tawern, So., 23.11., 13.00h