Der Rangvierte ist im Heimspiel gegen das auf Platz 13 notierte Schleid klarer Favorit. Beide trennen 25 Punkte und neun Plätze. Klare Sache? Scheinbar, doch die Schleider haben nach drei Partien ohne Niederlage Blut geleckt und wollen im Abstiegskampf weitere Akzente setzen, um in der Liga zu verbleiben.
Anstrengende Wochen liegen hinter dem SV Sirzenich, der zweimal ran musste in der vergangenen Woche, die Aufgaben aber bravourös meisterte. Die erste Englische Woche brachte das beachtliche 1:1-Unentschieden gegen Primus FSV Tarforst sowie den 3:1-Sieg in Zewen. Und vergangene Woche gab es wieder einen Sirzenicher Doppelpack. Mittwoch wurde das schwere Auswärtsspiel in Schöndorf mit 3:1 gewonnen, vier Tage später folgte das 2:2 in Irsch an der Saar. Zwischen diesen Wochen lag das 2:2 gegen Wiesbaum. Eine Niederlage findet man beim allzu strapazierten Club aus der Südeifel nicht. Zuvor gelang ein bemerkenswerter Punktgewinn beim FSV Salmrohr (1:1) und das klare 5:0 zu Hause gegen den SV Mehring. Nach der Winterpause wurde der SVS erst ein einziges mal bezwungen – beim 2:3 in Schweich. Für Sirzenichs Coach Till Schweitzer, der das Team mit Elmar Klodt coacht, wird die nächste Aufgabe nicht leichter: „Schleid ist ein Gegner, der mit einem Erfolgserlebnis im Rücken kommt und bei dem es um alles geht. Dementsprechend aggressiv erwarten wir sie. Sie haben auch zum Teil überragende Einzelspieler in ihren Reihen, die jedes Spiel entscheiden können. Da müssen wir uns nochmal konzentrieren und alles reinwerfen. Die Aufgabe wird sein, obwohl es um nicht mehr viel geht, den Fokus zu halten und in jedem der restlichen fünf Spiele möglichst 100 Prozent abzurufen.“ Tim Laudwein (Magen-Darm-Infekt), Dominic Zimmermann (hatte Kreislaufprobleme) und Robin Esser (Leiste) sind wieder an Bord. Ein Einsatz für Simon Klodt komme nach Angaben des Trainers noch zu früh.
Sirzenich, Sonntag, 26.4., 15.00h
Foto: Sandra Maes
