Bezirksliga, Nachberichte

SV Lüxem – SV Konz 1:2 (1:0)

30. Mai 2022, 11:13 Uhr

Machte erneut ein gutes Spiel, doch seine Mannschaft muss nach der 1:2-Pleite gegen den SV Konz weiter um den Klassenerhalt bangen: Lüxems Offensivspieler Benjamin Sorge (in grün). Foto: Archiv

In einem für den SV Lüxem sehr wichtigen Match musste das Team von Christoph Krähling eine schmerzhafte 1:2- Niederlage gegen eine kompakte Konzer Mannschaft hinnehmen, die mit diesem Erfolg im nun 13. Spiel in Folge ohne Niederlage bleibt.

Nils Thörner brachte den SVL mit einem herrlichen „Strich“ aus 18 Metern in den Winkel in der 16. Minute in Front. Doch die Elf von Thomas Berens kam stark aus der Kabine und egalisierte durch Philip Laux die Lüxemer Führung – 1:1 (62.). Laux hatte eine stramme Flanke von Dominik Güth verwertet. Die Entscheidung reifte, als Laux 20 Meter vor dem Lüxemer Tor den Ball eroberte, auf Merlin Weis passte und dieser die Lüxemer Innenverteidiger “alt“ aussehen ließ, nachdem der Mittelfeldspieler des SVK die Kugel an Mike Neumann vorbei ins Eck spitzelte. Nils Valerius verpasste in der 90. Minute den möglichen Ausgleich. Konz’ Trainer Thomas Berens war zunächst „vom forschen Auftreten von Lüxem überrascht. Sie waren extrem aggressiv und sind uns hoch angelaufen. So haben wir uns mit dem Rückstand aus dem Konzept bringen lassen und 30 Minuten gebraucht, um uns freizuschwimmen.“ Merlin Weis und Stefan Becker hatten gegen Ende der ersten Halbzeit zwei dicke Gelegenheiten zum Ausgleich ausgelassen. Zur zweiten Halbzeit stellte Berens einiges taktisch um. Mit der Hereinnahme von Nils Noner bekam das Defensivspiel des SVK die nötige Stabilität. „Nils hat eine richtig gute zweite Halbzeit gespielt“, so Berens. Danach habe seine Mannschaft gar nichts mehr zugelassen. „Nach dem 1:1 haben wir nicht locker gelassen und waren extrem präsent in den Zweikämpfen. Lüxem hat zwar noch zwei Mal offensiv gewechselt, doch Jordan Nkamgove im Tor hat prächtig gehalten. Ein Schuss ging knapp daneben. Es war insgesamt ein dreckiger Sieg. Es freut mich sehr, dass unsere Serie gehalten hat.“ Der SVL muss nun weiter um den Klassenverbleib bangen.

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