Trotz der 1:4-Niederlage beim Primus in Tarforst, bescheinigte Lüxems Trainer Nico Hubo seiner Mannschaft eine respektable Leitung.

„Vor allem mit der zweiten Halbzeit war ich zufrieden, weil wir couragiert nach vorn spielten und etliche Torchancen erarbeitet haben. Schade, dass wir in der ersten Halbzeit zu reserviert waren und zu viel Respekt vor Tarforst hatten.“ Mit der SG Zewen kommt nun ein direkter Konkurrent in den Grünewald. „Es liegt an uns, dreifach zu punkten. Mit einem Sieg könnten wir einen wesentlichen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen – der wäre immens wichtig. Es wäre von Vorteil, wenn wir von Beginn an Power zeigen und vielleicht mal zwei Tore vorlegen.“ Tilmann Meeth und Nick Stülb könnten wieder eine Startelfoption sein. Nach beruflichen Verpflichtungen kehren Timo Eifel und Lukas Follmann in den Kader zurück. Wegen einer Zerrung am Oberschenkel sind Niklas Ehlen sowie Florian Schmitt (Fußblessur) fraglich. Die Wolken an Mosel und Sauer werden nach der neuerlichen 1:3-Heimniederlage gegen den SV Sirzenich immer dunkler. Neun Spiele warten die Zewener nun schon auf einen Sieg. Gelingt im Wittlicher Stadtteil kein voller Erfolg, wird die Lage noch prekärer als ohnehin schon. Der letzte Sieg datiert vom 8. November, als man in Franzenheim mit 3:1 gewann. Aus den letzen neun Partien standen lediglich drei Unentschieden zu Buche. „Wir haben den Klassenerhalt immer noch in der eigenen Hand, müssen aber langsam mal anfangen zu punkten – am besten dreifach. Ein Sieg in Lüxem wäre Gold wert und würde der Mannschaft neues Selbstbewusstsein geben“, fand Zewens Trainer Stefan Castello unmittelbar nach der Partie gegen Sirzenich klare Worte. Weil dieser am Sonntag im Urlaub weilt, übernimmt Co-Trainer Daniel Maes die sportliche Verantwortung. „Ein Sieg wäre auch wichtig für das eigene Selbstwertgefühl. Um drei Punkte einzusammeln, benötigen wir das gesamte Kollektiv. Wir müssen unseren Matchplan zusammen umsetzen. Wir haben nur noch sieben Spiele vor uns. Uns läuft die Zeit langsam davon. Wir sollten die Unstimmigkeiten in der Abwehr ablegen und die Chancen viel effizienter nutzen, um bald wieder auf einen positiven Pfad zu kommen“, gibt sich der Assistenztrainer kämpferisch. Joel Schneemilch fehlt wegen einer starken Erkältung. Erik May (aus Urlaub) und Tim Höfer (nach grippalem Infekt) stehen wieder bereit.

Lüxem, Sonntag, 12.4., 14.30h

Foto: Sandra Maes