B-Trier/Saar, Nachbericht

SV Krettnach - SG Pellingen 0:4 (0:1)

13. September 2021, 16:13 Uhr

Dominik Bosl und der SV Krettnach zeigten sich gegen Spitzenreiter Pellingen kämpferisch, mussten sich aber dennoch mit 0:4 geschlagen geben. Foto: Archiv

Die SG Pellingen blieb auch im Derby beim SV Krettnach souverän und sicherte sich den fünften Saisonsieg.

Nach dem 6:5-Pokalerfolg gegen A-Ligist TuS Reinsfeld verbuchte Pellingen auch auf dem Rasen in Niedermennig den nächsten Dreier. Bereits in der achten Spielminute landete der Ball bei Sven Schettgen, der diesen von der Strafraumgrenze in den Giebel setzte – 1:0 für die Gäste. Im Anschluss gaben sich beide Mannschaften wenig Freiräume, sodass es bis zur Pause bei der knappen Führung blieb. Auch im zweiten Durchgang überraschten die Pellingener die Gäste, als Spielertrainer Michael Hassani einen Freistoß zum 2:0 im Krettnacher Tor unterbrachte (52.). Zehn Minuten später köpfte Dominik Annen einen Eckball zum 3:0 ein und sorgte damit für die Vorentscheidung. Krettnach versuchte alles, doch Lucas Bergmann scheiterte nach guter Vorarbeit an Pellingens Keeper Sascha Maxheim. Kurze Zeit später umkurvte hingegen Pellingens Hassani nach einem Konter den Tälchen-Torwart zum 4:0-Endstand (75.). Für Michael Hassani und sein Team ein hartes Stück Arbeit, trotz des eindeutigen Ergebnisses: „Krettnach war kämpferisch sehr stark und hat uns damit ein bisschen überrascht. Wir haben trotzdem sehr sicher gestanden. Ende der zweiten Halbzeit hatte Krettnach eine Großchance, aber ansonsten haben wir wenig zugelassen. Es war nicht einfach, gerade weil wir noch die 120 Minuten aus dem Pokal in den Beinen hatten. Am Ende war der Sieg aber auch in der Höhe verdient.“ Tälchen-Coach Dietmar Hürter hatte aufgrund der Personalsorgen schon im Vorfeld ein schwieriges Spiel erwartet: „0:4 im Derby ist natürlich kein gutes Ergebnis, aber wir gehen wirklich auf dem Zahnfleisch. Gegen Pellingen haben unsere Personalsorgen ihren Höhepunkte erreicht und uns fehlten insgesamt 13 Spieler. Gegen Irsch haben wir super angefangen, aber seitdem haben wir jedes Wochenende eine andere Mannschaft auf dem Platz. Die Trainingsbeteiligung ist entsprechend niedrig und so kann man nichts einstudieren. Am Ende war die heutige Niederlage vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch. Das erste Gegentor war ein Sonntagsschuss, der zweite ein Eckball, bei dem wir besser aufpassen müssen, und beim 0:3 steht die Mauer falsch. Am Ende machen wir dann auf. Pellingen hatte mehr Spielanteile und im Großen und Ganzen geht der Sieg in Ordnung. Ich bin aber dennoch zufrieden mit der Leistung, denn auch die Jungs, die ausgeholfen haben – teils auf unbekannten Positionen –, machten ihre Sache super.“

Kommentieren