Einen überraschend hohen Sieg feierte der SV Konz II auf heimischem Kunstrasen gegen eine SG Saartal II, die sich mit individuellen Fehlern auf die Verliererstraße brachte.

Nach vier ungeschlagenen Spielen in Folge musste die SG Saartal II bei der Konzer Reserve eine 1:7-Niederlage hinnehmen. Laut Trainer Thomas Konz ein „merkwürdiges Spiel“: „Es war ein merkwürdiges Spiel für uns. In der ersten halben Stunde spielten wir gut, kassierten dann aber durch drei individuelle Fehler drei Gegentore. Wir kamen gut aus der Halbzeit und das 4:1 fiel. Trotzdem hatten wir das Gefühl, dass noch etwas möglich sei. Wir stellten uns deshalb offensiver auf. Hintenraus hatten wir in der Defensive leider viel zu viele Eins-gegen-eins-Situationen, die Konz mit ihren guten Leuten ausnutzen konnte.“

Dabei führten die Saartäler sogar, nachdem Philipp Wallrich in der 20. Minute zum 1:0 traf. Die Führung hielt jedoch nur fünf Minuten, ehe John Alexander Valencia Perez für die Konzer Reserve ausglich. Konz zeigte sich offensivfreudiger und traf durch Michel Kupper Stöß in der 35. Minute zur Führung. Noch vor der Pause nutzte Lucas Seibel einen SGS-Fehler zum 3:1-Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang blieben die Konzer der offensiven Effizienz treu und nutzten Unaufmerksamkeiten der Gäste eiskalt aus. Kupper Stöß (51.), Stefan Becker (60.) und Kupper Stöß zum Dritten (75.) schraubten das Ergebnis auf 6:1 in die Höhe. Für den 7:1-Endstand sorgte Thierry Herbrandt in der 88. Minute. 

Aufgrund des Sieges zogen die Konzer an der SGS-Zweitvertretung vorbei, stehen nunmehr auf Platz sieben. Laut Trainer Ralph Güth der Lohn für einen verdienten Sieg: „Wir fingen gut an und die ersten zehn Minuten gingen klar an uns. Saartal nutzte einen Fehler in unserem Spielaufbau und ging mit der ersten Chance in Führung. Danach ging es munter weiter. Der Sieg ist voll verdient und die Chancen, die wir rausspielten, konnten wir gut nutzen. Da hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite und mit Stefan Becker, Kai Peters und Michel Kupper Stöß drei Topleute dabei.“

Foto: Alfred Weinandy