Keine Tore sahen die 120 Zuschauer am Föhrener Brühl.
Als Föhrens Torjäger und Dirigent Nico Toppmöller in der 51. Minute wegen taktischer Fouls die Ampelkarte sah, war der SVI numerisch im Vorteil. Doch dieses Plus auf dem Platz nutzte die Elf von Sebastian Szimayer nicht. Zwar tauchten Henrik Kohler, Marvin Theis und Benjamin Thorbeck mehrfach gefährlich vor dem Kasten von Föhrens Torwart Dario Mock auf, doch der blieb entweder Sieger in verschiedenen Eins-gegen-Eins-Situationen oder die Chancen wurden kläglich vergeben. Föhren beschränkte sich gegen den Tabellenzweiten aufs Verteidigen und nahm den Punkt dankend mit. Irschs verletzter Spielertrainer Sebastian Szimayer konstatierte, dass es „das erwartet schwere Spiel war, wir aber zu wenige Ideen entwickelt haben, um Föhren entscheidend auszuhebeln. In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel und haben ordentlich in den Räumen gestanden. Doch offensiv haben wir nicht unser gewohntes druckvolles Spiel gezeigt und viel zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Es war im Endeffekt ein gerechtes 0:0. Wir haben einfach über die Außenpositionen keine Gefahr erzeugt. Es ist von daher schon etwas enttäuschend, was wir offensiv auf die Wege gebracht haben“. Föhrens Trainer Sebastian Pull äußerte sich wie folgt: „Ich denke, am Ende war es ein gerechtes Unentschieden, auch wenn Irsch gerade nach unserem Platzverweis deutlich mehr Ballbesitz und Spielanteile hatte. Dennoch sind wir defensiv sehr stabil aufgetreten und haben über die gesamte Spieldauer auch in Unterzahl kaum Chancen zugelassen. Sicherlich hatten wir dadurch in der zweiten Hälfte weniger Offensiv-Aktionen, doch auch da konnten wir ein paar Nadelstiche setzen. In Unterzahl haben die Jungs gegen diese Spitzenmannschaft eine überragende kämpferische Leistung rausgehauen und sich den Punkt dadurch absolut verdient.“
