In einem hauteng geführten Derby am Föhrener Brühl blieben die Punkte beim Gastgeber.


Etwas glücklich legte der SVF mit einem der letzen Aktionen im ersten Durchgang vor. Nach Foul an Paul Müller nahm sich Nico Toppmöller der Aufgabe vom Punkt an und versenkte die Kugel sicher zum 1:0 (45.). Der Föhrener Routinier und Torschütze vom Dienst war es auch, der in der 55. Minute einen Pass von Daniel Loibl zum 2:0 veredelte. Die Gäste witterten Morgenluft, als Amadou Konaté in der 63. Minute der Anschlusstreffer gelang. Doch Föhren fand nur vier Minuten später mit dem 3:1 eine baldige Antwort, als Marius Tonner nach Zuspiel von Paul Müller traf. Die SG Kenn gab sich nicht auf und machte es mit dem 3:2 durch Albert Niculae nochmals spannend. Lukas Pull und Matthias Wey sicherten hintenraus mit ihren Einwechslungen den dünnen Sieg final ab. Föhrens Coach Sebastian Pull: „Es war genau das erwartet schwere Spiel gegen einen gut organisierten Gegner mit klar erkennbarem Plan. Dadurch war es über die gesamte Spieldauer ein sehr enges und intensives, doch jederzeit faires Spiel und nach dem schweren Pokalspiel von Mittwoch sind wir natürlich umso glücklicher, dass wir dennoch gestern noch die Körner hatten, um den Sieg einfahren zu können.“ Auf der anderen Seite gab Kenns Trainer Andreas Schneider dieses Statement ab: „Insgesamt war es ein schwaches Spiel von beiden Mannschaften. Die Gegentore, die wir kassiert haben, waren alle vermeidbar. Unser Defensivverhalten ist im Moment nicht konsequent genug, und wir verteidigen als Mannschaft nicht kompakt. Dadurch machen wir es dem Gegner viel zu leicht, zu Chancen und Toren zu kommen. In der zweiten Halbzeit hatte Carsten Reis Pech, als er zweimal kurz nacheinander nur die Latte traf – das passt sinnbildlich zu unserer aktuellen Situation. Uns fehlt momentan einfach auch das nötige Spielglück. Wir haben nun vier Spiele in Folge verloren. In jeder Partie hatten wir unsere Möglichkeiten, doch am Ende schlagen wir uns selbst.“