Sowohl der SV Farschweiler als auch der SV Trier-Olewig zeigten in den vergangenen Wochen gute Leistungen. Diese wollen beide Teams nun im direkten Duell bestätigen.
Der SV Farschweiler machte in den vergangenen Wochen seine Hausaufgaben und sicherte sich in allen Spielen gegen Mannschaften auf vermeintlich ähnlichem Niveau drei Punkte. So schlug man Gielert und Schweich III und ließ nach den guten Auftritten gegen Ehrang (2:5) und Tarforst II (2:3) weitere Siege gegen Gusenburg und den SV Trier-Irsch II folgen. Dank dieser Ausbeute arbeitete sich der SVF (zurück) auf den sechsten Tabellenplatz, den man nun mit weiteren Erfolgen verbessern oder zumindest festigen könnte. Einfach wird das jedoch nicht, denn an diesem Sonntag steht ein Spiel gegen den SV Trier-Olewig an.
Der SV Trier-Olewig rangiert aktuell zwar noch auf Rang acht und verbuchte zwei Punkte weniger als der kommende Gegner, arbeitete sich in den vergangenen Wochen jedoch Stück für Stück nach oben. Aktuell steht der SVO bei vier ungeschlagenen Spielen in Folge, von denen man drei gewann – keine Selbstverständlichkeit, denn nach den Erfolgen über Gielert und Schweich warteten die Spitzenteams Ehrang und Tarforst II. Nachdem die Trierer der FSG die erste Saisonniederlage zufügten, zeigte man auch gegen Primus Tarforst II eine starke Leistung und verpasste nach zwei Gegentoren in der Nachspielzeit nur haarscharf den vierten Dreier in Folge. Dennoch erhielten die Olewiger erneut die Bestätigung, dass man mit jeder Mannschaft der Liga mithalten kann und der Rang in der unteren Tabellenhälfte schon bald Erinnerung sein könnte.
Ein Freifahrtschein auf Punkte sind die jüngsten Leistungen allerdings nicht, denn schon im Vorjahr boten sich die Trierer und der SV Farschweiler packende wie torreiche Duelle. So endete das Hinspiel mit 4:4, im Rückspiel hatte der SVO mit 4:3 knapp die Nase vorn. An diese Niederlage erinnert sich Farschweilers Spielertrainer Lukas Jonas, der auch in dieser Saison eine Topmannschaft erwartet: „In der Rückrunde der letzten Saison durften wir am eigenen Leib erfahren, wie gut Olewig ist, wenn sie ins Rollen kommen. Ich erwarte eine Topmannschaft auf dem Niveau von Ehrang und Tarforst. Da werden wir uns auf die Defensivarbeit konzentrieren und die Umschaltmomente gut ausspielen müssen. Gegen Ehrang und Tarforst machten wir gute Spiele und vielleicht ist gegen Olewig ein Lucky Punch oder Punktgewinn möglich. Wir werden zuhause alles geben, aber es sind definitiv keine Punkte, die wir fest einplanen.“
Ein einfaches Spiel erwartet Olewigs Trainer Denys Surma ebenso wenig: „Ich habe Farschweiler gegen Thomm gesehen, da verloren sie hoch. Ihre letzten Ergebnisse sind deutlich besser. Ich gehe davon aus, dass sie wie wir am Anfang ein paar Probleme hatten, vielleicht nicht gut in die Saison kamen. Im letzten Jahr taten wir uns in unserer sehr guten Rückrunde schwer mit ihnen und konnten nur knapp gewinnen. Ich erwarte deshalb ein schwieriges Spiel.“
Farschweiler, So., 20.10., 14.30h
