Für den SV Bekond blieb der angestrebte Befreiungsschlag aus, denn nach einer torlosen ersten Hälfte setzte man Aufsteiger Farschweiler zu wenig entgegen.

„Aufgrund des Wetters war es ein anstrengendes Spiel. Beide Mannschaften haben sich in der ersten Halbzeit aufgerieben, deswegen war es eine Energiefrage. Wir konnten der zweiten Halbzeit dank unserer guten Vorbereitung den Stempel aufdrücken. Wir haben es gut gemacht und blieben das ganze Spiel über ruhig. Auch nach dem Platzverweis sind wir ruhig und konzentriert geblieben“, sah Farschweilers Trainer Lukas Jonas einen verdienten Sieg seiner Elf. 

Adrian-Madalin Oprea brachte die Hausherren in der 59. Minute in Führung. Nur fünf Minuten später legte Jonas selbst das 2:0 nach. Ein von Edgar Schächtel verwandelter Elfmeter brachte die Bekonder wieder in Schlagdistanz, doch der Aufsteiger sollte die Oberhand behalten. Auch nach einer Gelb-Roten Karte für Peter Braun wegen Meckerns blieb der SVF gut im Spiel. In der 90. Minute verwandelte Tim Lauer einen Freistoß und entschied dadurch die Partie. Olimpiu Marginean setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand.

Für die Bekonder und Trainer Frank Amberg geht das Warten auf den ersten Punktgewinn weiter: „Ein Punkt wäre für uns ganz wichtig gewesen, aber man muss konstatieren, dass es eine verdiente Niederlage war. Farschweiler war fußballerisch nicht besser, hat das Spiel aber mit Kampf und Einstellung für sich entschieden. Wir kamen eigentlich wieder gut rein, doch nach dem ersten Tor brachen wir regelmäßig zusammen. Es fehlt uns momentan einfach die Kompaktheit und ein Stürmer. Bouba Touré wurde aus mir unerklärlichen Gründen für fünf Spiele gesperrt. Die Chancen sind oft da, aber wenn wir sie nicht nutzen, wird es schwer.“

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