Eine Woche nach dem Coup gegen die Hochwald-Reserve biss sich der SV Farschweiler an der Gielerter Hintermannschaft die Zähne aus.

Obwohl der Gegner mit der erwarteten Taktik spielte, konnte sich der SV Farschweiler keinen weiteren Dreier sichern. Denn wie Trainer Lukas Jonas erklärt, schaffte man es nicht, den Defensivriegel des FC Gielert zu knacken: „Gielert spielte wie erwartet und stand sehr tief mit acht Mann vor dem eigenen Strafraum. Dadurch verschleppten sie das Spiel, zwangen uns, aktiv zu werden und das Spiel aufzubauen. Das ist uns ganz gut gelungen, kostete aber Kraft. Leider fehlte uns auch im letzten Drittel die Durchschlagskraft und die Gier vor dem Tor. Auch mit der Kreuzbewegung unserer Stürmer war ich nicht zufrieden. Wir hatten also nicht den erhofften Sahnetag. Den hatte stattdessen Gielerts Torwart, der alles, was aufs Tor kam, parierte.“

Für Benjamin Ziegler, Trainer des FCG, war der Punkt nach dem guten, aber punktlosen Auftritt gegen Primus Tarforst II ein verdienter Erfolg: „Von unserer Seite war es ein starkes Spiel, in dem wir uns wieder als Einheit präsentierten. Farschweiler hatte mehr vom Spiel, doch wir hatten uns den Punkt verdient. Das Spiel hätte noch in beide Richtungen ausschlagen können, doch am Ende hilft uns der Punkt mehr als Farschweiler.“

Durch den Punktgewinn gegen den SV Farschweiler verkürzte Gielert den Abstand zum TuS Mosella Schweich III auf sechs Punkte. Farschweiler blieb auf Rang fünf stehen und baute das Polster auf Tabellennachbar Olewig sogar auf drei Zähler aus.