B-Tr/Saar, Nachbericht

SV Ayl - SV Trier-Irsch 0:3 (0:1)

16. Mai 2022, 14:30 Uhr

Die Serie geht weiter: Die Trier-Irscher taten sich gegen den SV Ayl schwer, sicherten sich aber den nächsten Dreier. Foto: Archiv

Personell arg gebeutelt setzten die Ayler gegen den Tabellenzweiten Irsch auf eine stabile Defensive. Das funktionierte zunächst gut, wenngleich die Gäste letztendlich als verdienter Sieger den Platz verließen.

Beim Gastspiel in Ayl biss sich der SV Trier-Irsch lange Zeit die Zähne an der Defensive der Hausherren aus. Die Ayler standen tief und hielten den eigenen Kasten fast 40 Minuten lang sauber. Erst eine Standardsituation erlöste die spielbestimmenden Gäste: Nach einem Eckball stand Konstantin Arens frei, der unbedrängt zur Führung einköpfte. Auch im zweiten Durchgang taten sich die Trierer mit der destruktiven Spielweise des SVA schwer, spielten die Favoritenrolle aber souverän aus. Marco Döring köpfte eine Flanke von Jonas Briesch zur Vorentscheidung ein (74.) und fünf Minuten später stand Ulf Möller nach einer Ecke goldrichtig – 3:0 Irsch. Für Ayls Trainer Ralf Reger war es trotz der Niederlage eine akzeptable Leistung: „Uns standen aus dem Kader der ersten Mannschaft vor dem Spiel nur acht Spieler zur Verfügung. Wir mussten dann mit der zweiten Mannschaft auffüllen, aber da hatte jeder schon mindestens 60. Minuten gespielt. Drei mussten direkt anfangen, vier saßen noch auf der Bank. Im Prinzip haben wir nur verteidigt und hatten im ganzen Spiel zwei Torchancen – das war’s dann. Vor den Jungs die gespielt haben, muss ich trotzdem den Hut ziehen.“ Auch Irschs Spielertrainer Tobias Spruck sah eine gute Verteidigungsarbeit der Hausherren, gegen die der Tabellenzweite zunächst Mittel finden musste: „Ayl hat uns gefühlt erst fünf Meter vor ihrem Sechszehner angegriffen. Da mussten wir geduldig sein, kreativ werden und Lösungen finden. Das ist uns im Endeffekt drei Mal gelungen. Der Sieg war eigentlich nie gefährdet. Wir wollten die drei Punkte und zu Null spielen – das ist uns gelungen und damit können wir zufrieden sein. Ayl hat es für die personelle Decke gut gemacht.“

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