Im Duell der beiden Bezirksligareserven kommt der SV Föhren als klarer Favorit an die Leiwener Weinberge. Föhren ist in dieser Saison bisher nicht zu bremsen und probt den Durchmarsch. Lediglich ein Unentschieden steht als „Zeichen des Makels“ auf der Vita des SVF. Den hatte sich die Elf von Trainer Ralf Orth am fünften Spieltag bei der Nullnummer in Osburg abgeholt. Ansonsten wirkt das Föhrener Spiel souverän und abgeklärt.

Auch die als Mitfavoriten gehandelten Konkurrenten aus Bekond (4:0) und Beuren (2:1) wurden ohne zählbaren Erfolg nach Hause geschickt. So stellt Föhren nicht von ungefähr sowohl die beste Defensivabteilung als auch die durchschlagskräftigste Abteilung Sturm und Drang. Mit Sven Müller steht ein ehemaliger Knipser aus Bezirksligatagen auf weiter Flur, der an jedem x-beliebigen Tag in der Lage ist, seine Mannschaft im Alleingang auf die Siegerstraße zu bringen. In Leiwen dürften die Trauben zumindest höher hängen als zuletzt in Gusenburg. Die Truppe von Christian Anderle ist zwar im Ruwertal ausgebremst worden, doch insgeheim hat sich das Team um Andre Alten stabilisiert. So dürfen die Fans beider Teams eine hautenge und kampfbetonte Auseinandersetzung erwarten. Auch in der jüngsten Statistik hat Föhren die Nase vorn. Von den letzten sechs Spielen gewann der SVF vier Partien, verlor nur zwei. In Leiwen hieß es allerdings am 1. Dezember 2012 3:1.