Die SG Züsch baute die Ungeschlagen-Serie weiter aus und sicherte sich gegen eine ersatzgeschwächte Pluwiger Reserve den vierten Saisonsieg.

Nur mit einer Notbesetzung nach Hermeskeil gereist, hielt die Pluwiger Reserve gegen schwer in die Gänge kommende Hausherren zunächst die Null. Nach der Pause setzten sich die Qualität und konditionellen Vorteile der Züscher mehr und mehr durch. Adel Aladel schoss die SGZ in der 51. Minute in Führung. Martin Amuzu legte fünf Minuten später nach, ehe Luca Knobloch der Anschlusstreffer glückte (61.). Im Anschluss zogen die Züscher mit weiteren Toren auf und davon. Ein Doppelpack von Spielertrainer Andreas Weber (67., 73.) und das zweite Tor von Aladel (80.) schraubten das Ergebnis zum 5:1-Endstand in die Höhe.

„Letzte Woche ließen wir ein bisschen Federn. Ich war nicht vor Ort, aber vom Hörensagen wäre deutlich mehr drin gewesen. Deshalb war es für uns wichtig, gegen Pluwig dreifach zu punkten. Sie waren sicherlich ersatzgeschwächt, doch auch so war es von uns eine schlechte erste Halbzeit. Wahrscheinlich die schwächste, die wir in dieser Saison spielten. Nach der Pause stellten wir personell zweimal um, konnten dann unsere Qualität auf den Platz bringen und verdient gewinnen“, resümierte Weber im Anschluss an die Partie. Gleichzeitig mahnt Züschs Spielertrainer nach fünf ungeschlagenen Spielen vor einem Höhenflug: „13 Punkte lesen sich schön, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir bisher nur gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte angetreten sind. In den nächsten beiden Wochen warten mit Ehrang und Mehring zwei richtig dicke Brocken. Da sind wir froh, dass wir voll im Soll sind. Auch wenn wir natürlich weiter punkten wollen.“

Positives konnte auch Pluwig-Coach Thomas Gouverneur aus dem Spiel ziehen – trotz aller personeller Sorgen: „Wir haben die ganze Woche über vergeblich versucht, das Spiel zu verlegen. Aktuell haben wir nicht nur viele Verletzte in unserer zweiten Mannschaft, sondern auch in der ersten. Hinzu kam, dass wir deshalb noch drei Spieler an die Erste abgaben. So spielte dann unser Ersatztorhüter im Feld; einer, der zwei Jahre keinen Fußball mehr gespielt hatte sowie zwei angeschlagene Spieler. Von daher kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment für ihren Einsatz machen. Wir haben in der ersten Halbzeit gut dagegengehalten. In der zweiten Halbzeit war Züsch auch konditionell einfach stärker. Wir können das Positive aber mitnehmen.“

Foto: Archiv