Sowohl die SG Zewen II als auch der SV Wasserliesch/Oberbillig gingen am letzten Spieltag leer aus. Im direkten Duell visieren nun beide Teams erneut den Dreier an. Eine Ausgangslage, die schon im Hinspiel für reichlich Tore sorgte.
Die Elf aus Wasserliesch und Oberbillig zeigte nach dem Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Wincheringen auch gegen den FC Könen eine starke Vorstellung – mit großen Ausnahmen. Denn neben der starken fußballerischen Leistung in Hälfte eins vergab der SVWO reihenweise Großchancen, verpasste die Führung und damit womöglich auch den Sieg. Letztendlich unterlag man dem FC Könen mit 1:2 und verlor den Kontakt zu den Top Fünf der Liga.
An diesem Wochenende gastieren die Wasserliescher nun beim Tabellenelften aus Zewen, den man in einem Zehn-Tore-Hinspiel mit 6:4 schlagen konnte. Will man dies wiederholen, muss sich laut Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert die Chancenverwertung verbessern: „Zewen hat gute Leute dabei. Da hoffe ich, dass wir den Frust der Könen-Niederlage mitnehmen. Mit dem Kunstrasen kommen wir normalerweise gut zurecht, aber das Hinspiel war schon eng. Da müssen wir unsere Chancen besser nutzen.“
Die Zewener erlebten zum Ende des vergangenen Jahres einen klaren Aufschwung, dessen Trend man im Nachholspiel gegen den SV Konz (2:2) bestätigte. Zuletzt stand aber eine 4:1-Niederlage beim Tabellenzweiten zu Buche. Die gute Nachricht: Bis auf Schlusslicht Udelfangen blieben die direkten Konkurrenten ebenfalls punktlos und das Polster auf die Abstiegsränge bei sieben Punkten bestehen. Die Partie gegen Wasserliesch/Oberbillig ist für die Zweitvertretung nun die letzte Chance, Selbstbewusstsein zu tanken, ehe es in die heiße Saisonphase geht. So warten vor und nach Ostern mit Kürenz und Saartal II Gegner, die es zu schlagen gilt, wollen die Zewener den Klassenerhalt frühstmöglich dingfest machen. Schafft die SG ZIL das nicht, könnte man erneut vom Abstiegssog erfasst werden. Ein zusätzlicher Punkte-Puffer vom Spiel gegen den SVWO käme den Zewenern daher gerade recht.
Trier-Zewen, So., 22.03., 13.00h
Foto: Archiv/Sandra Maes
