Während für den FSV Trier-Kürenz ein Alles-oder-Nichts-Spiel wartet, könnte der SG Zewen II mit einem Heimerfolg den Klassenerhalt praktisch dingfest machen. Eine Ausgangslage, die für Unterhaltung sorgen sollte.
Die Zweitvertretung der SG ZIL meldete sich nach der Niederlage gegen Wincheringen mit einem 5:3 gegen den SV Wasserliesch/Oberbillig zurück. Mit dem Dreier stockten die Zewener ihr Punktekonto auf 19 Punkte auf. Ein Erfolg, der zur perfekten Zeit kam, denn nun liegt der Tabellenelfte zehn Punkte vor der Abstiegszone und dem kommenden Gegner FSV Trier-Kürenz. Stockt die Zewen-Reserve ihr Polster im direkten Duell weiter auf, ist ihr der Klassenerhalt nur noch rechnerisch und mit viel Fantasie zu nehmen.
Für Gegner Kürenz ist die Partie gegen Zewen der Startschuss für den Saison-Endspurt. Nach Niederlagen gegen die drei Topteams der B-11 Euren, Wincheringen und Konz wartet in den finalen acht Spielen nur noch ein Team aus den Top Fünf (Könen). Der Aufsteiger darf sich also noch berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, zumal man das Hinspiel gegen Zewen für sich entschied (2:1). Eine Partie, in der die Kürenzer den späten Zewener Ausgleichstreffer durch ein Last-Minute-Tor von Lukas Spang konterten. Für den FSV war es der bis dato einzige Saisonsieg.
Anders als im ersten Aufeinandertreffen hat nun aber die SG Zewen II Heimrecht. Ein Vorteil, den Trainer Lars Wagner mit seiner Elf nutzen möchte: „Das Hinspiel war schwierig für uns und wir ließen auf dem Hartplatz drei Punkte liegen. Wenn man sich die letzten Spiele von Kürenz anschaut, scheinen sie vor allem zuhause immer gut mitgehalten zu haben, obwohl es hintenraus nicht für Punkte reichte. Wir müssen deshalb aufpassen. Zuhause auf unserem Kunstrasen machen wir es aber meist gut und können mit breiter Brust ins Spiel gehen.“
Will der FSV Trier-Kürenz auch im Rückspiel als Sieger vom Platz gehen, muss man den Druck in der Offensive erhöhen. Bisher glückte in drei Restrundenspielen noch kein Treffer. Ein Problem, welches sich durch die ganze Saison zieht: Mit 45 Gegentoren stellt Kürenz zwar eine stabilere Defensive als viele Konkurrenten, doch 19 eigene Treffer sind der mit Abstand schwächste Wert der B-11.
Trier-Zewen, So., 29.03., 13.00h
Foto: Sandra Maes
